Ein dritter Kreißsaal für das Helios Klinikum Pirna26. März 2019 ©Helios-Kliniken Im Helios Klinikum Pirna finden jährlich rund 800 Geburten statt. Bisher organisierten sich die Hebammen und Geburtshelfer in zwei Kreißsälen. Ab sofort steht ein dritter modern ausgestatteter Saal zur Verfügung. Der Umbau eines ehemaligen Patientenzimmers in den neuen Kreißsaal kostete circa 260.000 Euro. Die Geburtenbücher des Helios Klinikums Pirna füllen sich jährlich mit circa 800 Namen; an manchen Tagen sogar mit bis zu acht neuen Einträgen. Eine Herausforderung für das Team, das sich bisher mit zwei Kreißsälen organisieren musste. Ab mehr als 500 Entbindungen pro Jahr erfordert das höchstes Organisationsgeschick, denn weder Tag noch Uhrzeit lassen sich für Geburten exakt planen. “Wir sind erleichtert, dass uns nun drei Kreißsäle zur Verfügung stehen”, sagt Dr. Klaus Haffner, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ende letzten Jahres begann der Umbau eines ehemaligen Patientenzimmers zum neuen Kreißsaal. “In den vergangenen Monaten haben die Handwerker viel geleistet”, sagt Haffner. So wurde das Zimmer zunächst in den Rohbauzustand versetzt, Wände verstärkt und schallisoliert, eine neue Toiletteneinheit sowie Schränke und dimmbare Lampen eingebaut. Ein besonderer Hingucker im neuen Saal ist eine große Fototapete, die einen Waldweg zeigt, auf den einzelne Sonnenstrahlen fallen. Nicht nur der Wohlfühlcharakter steht bei dem neuen Kreißsaal im Vordergrund, auch die Sicherheit von Mutter und Kind. Wie in allen anderen Entbindungszimmern des Klinikums gibt es eine Kinder-Reanimationseinheit und einen Überwachungsmonitor, von dem die Ärzte und Hebammen aus allen Sälen die CTG-Messungen – hier wird der Herzschlag des ungeborenen Kindes überwacht – kontrollieren können. Kommt es doch zu Komplikationen kann sofort reagiert werden. Ein OP-Bereich ist direkt an die Kreißsäle angeschlossen. “Wir sind dann mit der Mutter in zwei bis drei Minuten dort”, erklärt Haffner. Das Bauvorhaben hat rund 260.000 Euro gekostet – circa 170.000 Euro wurden dabei durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert.
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