Erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt9. März 2022 Foto: ©thodonal – stock.adobe.com Die Herzchirurgie des LMU Klinikums München Großhadern und die Augustinum Klinik München setzen ihre seit fast 30 Jahren bestehende Zusammenarbeit für weitere zehn Jahre fort. Dies gab das LMU Klinikum am Montag in München bekannt. Beide Häuser haben demnach ihre derzeit bis Ende 2022 laufende Kooperationsvereinbarung nun bis Ende 2032 verlängert. Eine Option auf Verlängerung über diesen Zeitpunkt hinaus bestehe weiter, heißt es. Das Augustinum werde voraussichtlich ab dem Jahr 2023 etwa fünf Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes der Herzchirurgie auf dem Augustinum Campus in München-Neufriedenheim investieren. Prof. Christian Hagl, Direktor der Herzchirurgie des LMU Klinikums Großhadern, sagt: „Die Mitte der 90er Jahre zur Steigerung der Kapazitäten entwickelte Kooperation zwischen der Herzchirurgie des LMU Klinikums Großhadern und der Augustinum Klinik ist aus der immer komplexer werdenden Versorgung herzchirurgischer Patienten in München nicht mehr wegzudenken. Zudem konnten durch die beiden flexibel nutzbaren Standorte die pandemiebedingten logistischen Herausforderungen in eindrucksvoller Weise gemeistert werden.“ Der Leiter der Augustinum Klinik, Ingo Rebmann, betont: „Mit der Präsenz der Herzchirurgie an beiden Kliniken leisten wir auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur optimalen Versorgung von Herzpatientinnen und -patienten in München. Das gilt auch für unsere komplexen Eingriffe an Herzklappen.“ Prof. Oliver Husser, Chefarzt der Abteilung Kardiologie und Intensivmedizin in der Augustinum Klinik, ergänzt: „Ich freue mich, dass wir mit der Verlängerung die erfolgreiche Kooperation mit dem LMU-Klinikum weiterführen und in Zukunft noch ausbauen können.“ Die Zusammenarbeit zwischen den beiden herzchirurgischen Kliniken besteht seit 1992, das Gebäude der LMU-Herzchirurgie am Augustinum hat 1995 seinen Betrieb aufgenommen. Die hohe Qualität der gemeinsamen Behandlungen von Augustinum und der Herzchirurgie Großhadern spiegelt sich laut LMU regelmäßig in den Ergebnissen der Qualitätssicherung. Im Rahmen der Kooperation wurden der LMU zufolge im letzten Jahr knapp 150 künstliche Aortenklappen mittels Katheter gestützter Verfahren (TAVI) implantiert und knapp 50 Eingriffe an Mitral- und Trikuspidalklappe interventionell mittels Clipverfahren durchgeführt. 2021 habe die Herzklinik am Augustinum mehr als 750 Operationen unter Verwendung der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt, darüber hinaus weitere Eingriffe, neben ECMO- bzw. ECLS-Implantationen auch Schrittmacher- und Defibrillator-Implantationen. „Damit leistet die Klinik einen substantiellen Anteil an den über 2500 herzchirurgisch versorgten Patienten des LMU Klinikums.“ so Hagl.
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