Erneut Geflügelpest im Kreis Segeberg nachgewiesen6. November 2026 Tierarzt bei der Gesundheitskontrolle eines Geflügelbetriebes wegen der Geflügelpest (Symbolbild) Foto: © pilipphoto – stock.adobe.com Generiert mit KI Die Geflügelpest kann sich zwischen Vögeln schnell ausbreiten. Wieder ist ein Stall betroffen. Eine Prognose des Landwirtschaftsministeriums dürfte die Geflügelhalter nicht beruhigen. In einer Geflügelhaltung in Hagen (Kreis Segeberg) ist die Geflügelpest, die auch als Vogelgrippe bekannt ist, ausgebrochen. Nach dem Nachweis des gefürchteten Virus wurden Restriktionszonen rund um den Stall gezogen, die bis in den Kreis Steinburg reichen, wie das Landratsamt dort mitteilte. Betroffen seien im Kreis Steinburg die Gebiete der Ämter Kellinghusen und Breitenburg. Dort muss das Geflügel in den Stall, auch darf kein lebendes Geflügel aus der Zone herausgebracht werden. Im Kreis Segeberg war bereits Ende Oktober die Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb in Bark ausgebrochen. Der Bestand wurde getötet. Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) rechnet mit weiteren Ausbrüchen. „Wir müssen uns in den kommenden Wochen auf ein schweres Geflügelpestgeschehen einstellen“, sagte sie Ende Oktober. Sie mahnte alle Geflügelhalter, vorsichtig zu sein, ihre Schutzmaßnahmen sorgfältig zu überprüfen und im Alltag einzuhalten. Weitere Informationen zum Thema: Geflügelpest: Experten fordern Impfung als Schutzmaßnahme – Biermann Medizin Informationen des Friedrich-Loeffler-Institutes zur Geflügelpest: Klassische Geflügelpest | Friedrich-Loeffler-Institut
Mehr erfahren zu: "Verspätet gestartete Zugvögel legen einen Zahn zu" Verspätet gestartete Zugvögel legen einen Zahn zu Im Jahreszyklus von Zugvögeln gibt es starke zeitliche Kopplungen. Das hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Oldenburg in einer groß angelegten Studie mit Daten von mehr als 2.000 […]
Mehr erfahren zu: "Ökologische Folgen von Lichtverschmutzung im Fokus" Ökologische Folgen von Lichtverschmutzung im Fokus Ein aktueller Übersichtsartikel, an dem das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) beteiligt war, thematisiert die ökologischen Folgen von künstlicher Nachtbeleuchtung. Sie stört biologische Prozesse auf allen Ebenen.
Mehr erfahren zu: "Geflügelpest im Landkreis Aurich – 6.000 Puten betroffen" Geflügelpest im Landkreis Aurich – 6.000 Puten betroffen Nach einigen Fällen von Geflügelpest bei Wildvögeln ist nun im Landkreis Aurich auch ein Putenbetrieb betroffen – es ist der erste größere Ausbruch in diesem Herbst.