Erster Rettungseinsatz mit bemanntem Multikopter inszeniert Mission15. Oktober 2019 Der Volocopter bringt den Notarzt schnell zum Einsatzort. obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung/ Andrea Fabry Science-Fiction oder bald schon Realität bei der Rettung von Menschen in Lebensgefahr? Im Rahmen der Ende 2018 gestarteten Machbarkeitsstudie der ADAC Luftrettung, gefördert von der gemeinnützigen ADAC Stiftung, ist jetzt zum ersten Mal der Einsatz eines Multikopters im Rettungsdienst durchgespielt worden. Noch war der Einsatz von der Alarmierung auf der ADAC Luftrettungsstation bis zur Notfallversorgung des Patienten am Unfallort nur inszeniert. Im kommenden Jahr sollen Ergebnisse des Forschungsprojekts veröffentlicht werden. Dann könnten die Erfahrungen aus Theorie und Praxis in ein reales Pilotprojekt einfließen. Geforscht wird mit einem Volocopter der gleichnamigen Firma aus Bruchsal. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung ist die weltweit erste Luftrettungsorganisation, die den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst untersucht. Multikopter sind neuartige senkrechtstartende Fluggeräte mit mehreren elektrisch angetriebenen Rotoren. Im Fokus der Studie steht die Frage, ob ein solches Fluggerät einen einsatztaktischen Vorteil im Rettungsdienst bietet. Für die Machbarkeitsstudie wurden in zwei Bundesländern Modellregionen ausgewählt: der Rettungsdienstbereich Ansbach mit dem Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern sowie Mainz-Rheinhessen und Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Für beide Regionen simuliert das Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München (INM) derzeit Luftrettungseinsätze mit Multikoptern am Computer. Ziel des Forschungsprojektes in Kooperation mit Volocopter ist es, den Arzt schneller als im Notarzteinsatzfahrzeug zum Patienten zu bringen, um so die Versorgung nochmals zu verbessern und Leben zu retten. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem die ADAC Luftrettung bereits im Bereich Forschung und Entwicklung kooperiert.
Mehr erfahren zu: "Sepsis-Stiftung: Deutschland muss jährlich mindestens 10.000 Todesfälle verhindern" Sepsis-Stiftung: Deutschland muss jährlich mindestens 10.000 Todesfälle verhindern Im Vorfeld des World Sepsis Day legt die Sepsis-Stiftung das „Sepsis-Dossier Deutschland 2026“ vor: Acht konkrete Forderungen, um die Handlungsfelder Infektionsprävention, Pandemiebereitschaft, Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen und den zeitkritischen Notfall Sepsis […]
Mehr erfahren zu: "BÄK legt Strategiepapier zur Resilienz des Gesundheitswesens vor" BÄK legt Strategiepapier zur Resilienz des Gesundheitswesens vor „Krisen, Kriege und Umweltkatastrophen zeigen: Unser Gesundheitssystem muss deutlich widerstandsfähiger werden“ betonte der BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt mit Blick auf ein Strategiepapier zur Resilienz des Gesundheitswesens.
Mehr erfahren zu: "Würzburger Schmerzforscherin gehört nun der Leopoldina an" Würzburger Schmerzforscherin gehört nun der Leopoldina an Prof. Heike Rittner, Inhaberin des Lehrstuhls für Schmerzmedizin an der Universitätsmedizin Würzburg, wurde in die Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen.