Europäisches Zertifizierungs-Komitee für Elektrophysiologie: Antz berufen1. Oktober 2018 Prof. Dr. Matthias Antz ist Leitender Abteilungsarzt der Elektrophysiologie am Klinikum Braunschweig. Foto: © Klinikum Braunschweig/Jörg Scheibe Große Anerkennung für Prof. Matthias Antz: Der Leitende Abteilungsarzt der Elektrophysiologie am Klinikum Braunschweig ist in das Zertifizierungs-Komitee für Elektrophysiologie der „European Heart Rhythm Association (EHRA)“ berufen worden. Die Ernennung fand im Rahmen des Kongresses der „European Society of Cardiology (ESC)“ in München statt. Dort trafen sich Ende August mehr als 32.000 Herzspezialisten aus 156 Ländern. Präsentiert und diskutiert wurden während des Kongresses 400 kardiologische Themen, wobei Antz eine der wissenschaftlichen Sitzungen als Vorsitzender leitete. Seine neue Funktion im europäischen Zertifizierungs-Komitee wird er für die Dauer von 2 Jahren ausüben und als Mitglied der dreiköpfigen „Standard Setting Group“ im „Subcommittee Electrophysiology“ vor allem den Nachwuchs im Blick haben: Diese Gruppe legt u. a. die Anforderungen für die 150 Fragen des jährlich stattfindenden europäischen Elektrophysiologie-Examens fest und beurteilt, ob nach bestandenem Examen diese Ärzte auch die praktischen Voraussetzungen erfüllen, um den begehrten Titel „EHRA Certified Electrophysiology Specialist (ECES)“ verliehen zu bekommen. „Ich freue mich über diese Anerkennung und die Möglichkeit, die Qualitätsanforderungen an Elektrophysiologen in Europa mit festlegen zu können“, erklärte Antz. Hintergrund: Die „European Heart Rhythm Association (EHRA)“ ist eine Unterorganisation der „European Society of Cardiology (ESC)“ und hat mehr als 2000 Mitglieder aus aller Welt (Herzrhythmusspezialisten aus dem ärztlichen und pflegerischen Bereich). Der Leitsatz der EHRA ist die „Verbesserung der Lebensqualität und Verminderung des plötzlichen Herztodes durch Behandlung von Herzrhythmusstörungen“. Die EHRA ist eine wissenschaftliche Organisation mit Aufgaben wie der Ausbildung von Ärzten/Pflegekräften in der Rhythmologie, Veröffentlichung von Konsensus-Dokumenten und Positionsmanuskripten über Herzrhythmusstörungen sowie die Zertifizierung von Ärzten und Pflegekräften in der Rhythmologie (mit besonderem Fokus im Bereich Vorhofflimmern, Elektrophysiologie sowie implantierbaren Schrittmachern und Defibrillatoren).
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