Forsa-Umfrage: Haustiere sind in der Pandemie eine emotionale Stütze23. Februar 2022 Eine aktuelle Forsa-Umfrage unter Hunde- und Katzenhaltern bestätigt: Haustiere spielen in der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle für das Wohlergehen ihrer Menschen. Gerade Jüngere und Alleinlebende haben in der Zeit der sozialen Isolation ihr Tier als wertvolle emotionale Unterstützung empfunden. Kuscheln mit der Katze oder Spaziergänge mit dem Hund statt Fitnessstudio oder Konzert: In der nun bereits zwei Jahre andauernden Corona-Pandemie mussten die Menschen auf viele Aktivitäten mit Sozialkontakten verzichten. Dabei haben Haustiere offenbar eine wichtige Rolle im Leben vieler Tierhalter übernommen: Im Rahmen einer bundesweit repräsentativen Forsa-Umfrage wurden Hunde- und Katzenhalter gefragt, ob ihr Hund oder ihre Katze während der Corona-Pandemie entscheidend zu ihrem eigenen oder zum Wohlergehen ihrer Familie beigetragen hat. Das Ergebnis: Die positiven Effekte der Tiere überwiegen deutlich. So antworteten 58 Prozent der Befragten, dass ihr Hund oder ihre Katze maßgeblich zum eigenen Wohlbefinden oder dem Wohlbefinden der Familie beigetragen hat. Die Tiere sorgten beispielsweise für Ablenkung oder spendeten Trost. Zwei Gruppen unter den Befragten haben dabei besonders von ihrem Tier profitiert: jüngere Menschen und Alleinlebende. So war für zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen und der Alleinlebenden ihr tierischer Mitbewohner eine maßgebliche Stütze in den letzten beiden Jahren der Pandemie. „Die Umfrage bestätigt noch einmal deutlich, dass ein liebevoller Kontakt zum eigenen Tier den Menschen gut tut – gerade in Krisenzeiten“, sagt Ann-Kathrin Rohmann, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von der Uelzener Versicherung. „Die Gründe liegen auf der Hand: Bindung, Körperkontakt und Bewegung sind wichtige Faktoren für unser Wohlergehen, das ist auch wissenschaftlich erwiesen. Zahlreiche Studien belegen, dass Tiere wichtige soziale Funktionen im Leben ihrer Menschen übernehmen können. Tierhaltung kann Gefühle von Einsamkeit und Isolation reduzieren sowie positive Emotionen wie Glück und Entspannung erzeugen“, so Rohmann. „Es überrascht daher auch nicht, dass nur ein Prozent aller Befragten ihren tierischen Mitbewohner in dieser Zeit als Belastung empfunden haben“, so Rohmann abschließend. Basis der bundesweit repräsentativen internetbasierten Befragung durch Forsa waren 2.509 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren. 864 der Befragten waren Hunde- und/oder Katzenbesitzer. Die Erhebung wurde im Zeitraum vom 20. bis 30. Januar 2022 durchgeführt.
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