Fresenius erwirbt Nieren- und Dialysezentren in China7. Dezember 2018 Foto: © hywards, Fotolia.com Fresenius Medical Care hat mehrere Nieren- und Dialysezentren in China erworben. Das Unternehmen hat eine 70-prozentige Beteiligung an Guangzhou KangNiDaiSi Medical Investment Co. Ltd. (KangNiDaiSi) mit Schwerpunkt Dialyse und damit verbundene Dienstleistungen für chronische Krankheiten erworben. KangNiDaiSi errichtet aktuell drei Dialysezentren in den Städten Guangzhou und Zhaoqing in der Provinz Guangdong im Südosten des Landes bei Hongkong. Ein geplantes viertes Zentrum in Guangzhou bedarf noch der Zustimmung der Behörden. Fresenius Medical Care hat auch die Mehrheit (jeweils 55 Prozent) an Henan Aishen Hospital Management Co. Ltd. (Henan Aishen) und Aishen Beijing Hospital Management Co. Ltd. (Aishen Beijing) erworben. Henan Aishen und Aishen Beijing errichten aktuell 13 Dialysezentren und ein Nierenzentrum. Das Kliniknetz wird dann die Provinzen Hainan, Henan, Guangdong und Shandong abdecken. Für die Zukunft ist eine Expansion in weitere Provinzen geplant. Zudem hat Fresenius Medical Care eine Beteiligung von 60 Prozent an Daqing Kangda Dialysis Center Co. Ltd. in der Provinz Heilongjiang erworben. Diese Akquisitionen folgen auf die Übernahme des Yunnan Kunming Wuhua Healthcare Hospital im April 2017 und den Erwerb von jeweils 70-prozentigen Beteiligungen am Sichuan Hejiang Kangcheng Renal Hospital im Juni 2018 und am Sichuan Ziyang Zhongxin Hospital. Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Unser Anspruch ist es, den Zugang der mehr als 120 Millionen chronisch Nierenkranken in China zu weltweit führenden Dialysetechnologien und Dienstleistungen zu verbessern. Diese Akquisitionen sind wichtige strategische Schritte in unserer Geschäftsentwicklung in China.” „Als führender Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen in China sind wir bestrebt, mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, die wie wir die Behandlung von Nierenkranken in diesem riesigen Land verbessern wollen. Dies gilt insbesondere für ländliche Gebiete, in denen Patienten bisher nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten hatten“, so Harry de Wit, zuständiges Vorstandsmitglied von Fresenius Medical Care für die Region Asien-Pazifik. 10,8 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und damit mehr als 120 Millionen Menschen in China leiden an chronischen Nierenerkrankungen. Nach Untersuchungen der chinesischen Nephrologie-Gesellschaft sind derzeit eine Millionen Patienten mit terminalem Nierenversagen in China registriert, aber nur rund 500.000 erhalten eine Dialysebehandlung.
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