Füllhase neuer Chefarzt der Urologie an den Sana Kliniken Lübeck13. April 2021 Claudius Füllhase. Foto: Sana Kliniken Lübeck PD Dr. Claudius Füllhase hat die Leitung der Klinik für Urologie an den Sana Kliniken Lübeck übernommen. Er folgt auf Dr. Thomas Dann, der nach 27 Jahren in den Ruhestand gegangen ist. Füllhase ist bereits seit Anfang Juni des vergangenen Jahres als Oberarzt der Klinik für Urologie und als Facharzt im Urologischen Zentrum Lübeck (UZL) tätig. „In dieser Zeit konnte ich die vernetzten Strukturen innerhalb der Sana Kliniken Lübeck sowie im Prostatakrebszentrum sehr gut kennenlernen“, resümiert der neue Chefarzt. Nach seinem Studium der Humanmedizin in Lübeck, Caen (Frankreich) und Freiburg promovierte Füllhase und sammelte in den Jahren 2006 bis 2013 umfangreiche Erfahrungen als urologischer Assistenzarzt, unter anderem am Johanniter Krankenhaus Oberhausen und am Klinikum Großhadern in München, wo er 2013 zum Facharzt für Urologie wurde. In den Folgejahren erweiterte der Mediziner sein medizinisches Fachwissen in oberärztlicher Tätigkeit an der Urologischen Klinik der Universität Rostock und an der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums des Saarlandes, wo er bis zum Dienstbeginn an den Sana Kliniken Lübeck tätig war. „Das einmalige Konstrukt aus UZL und den Sana Kliniken Lübeck ist hervorragend und in dieser Art äußerst selten in Deutschland. Die Patientinnen und Patienten profitieren sehr davon, dass wir Mediziner sie bereits aus der Praxis kennen, in der Klinik selbst operieren und auch die Nachsorge übernehmen. Dieses ganzheitliche Konzept sorgt für bestmögliche Patientenversorgung“, begründet der Urologe seinen Wechsel nach Lübeck. Vom Beleg- zum Chefarzt: Fast drei Jahrzehnte in Lübeck Sein Vorgänger Dr. Thomas Dann fing am 1. April 1994 als Belegarzt am Städtischen Krankenhaus Süd an, das heute unter Sana Kliniken Lübeck firmiert. Der Urologe lässt die Zeit seiner Tätigkeit Revue passieren: „Es gab in den vergangenen – ich mag es selbst kaum glauben – fast drei Jahrzehnten meiner Tätigkeit an diesem Standort sowohl Höhen als auch Tiefen. Insgesamt blicke ich aber sehr positiv auf eine langjährige Zusammenarbeit mit meinen Chefarztkollegen, Dr. Christoph Durek und Dr. Martin Frambach, zurück. Gemeinsam mit einem engagierten Team und vielen Mitstreitern ist es uns gelungen, die operative Chirurgie an den Sana Kliniken Lübeck auszubauen und die Klinik für Urologie dort im Jahre 2011 als Hauptabteilung zu etablieren.“ Ein weiterer Meilenstein sei die Gründung des Prostatakrebszentrums gewesen , welches im Juni 2016 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurde. “Mit diesem Zusammenschluss von Spezialisten der Klinik für Urologie, dem UZL sowie der Strahlentherapeuten der Praxis Curavid ist es uns bis heute gelungen, ein Höchstmaß an Behandlungsqualität und Patientensicherheit zu dokumentieren“, ist er überzeugt. Dr. Christian Frank, Geschäftsführer an den Sana Kliniken dankte Dann für seinen langjährigen Einsatz in unserer Klinik sowie die Verbundenheit mit internen und externen Partnern. (Sana Kliniken Lübeck / ms)
Mehr erfahren zu: "Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen" Weiterlesen nach Anmeldung Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen In einer randomisierten, offenen Studie mit vier Therapieregimen gegen unkomplizierte Infektionen der unteren Harnwege (HWI) bei Frauen war Nitrofurantoin die wirksamste Therapie. Die einmalige Gabe von Fosfomycin half am wenigsten. […]
Mehr erfahren zu: "ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom" ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom Die Prognose beim neu diagnostizierten metastasierten Prostatakarzinom kann sehr unterschiedlich ausfallen. Könnte die dynamische Überwachung per zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) in Verbindung mit dem PSA-Wert und klinischen Parametern die Genauigkeit der […]
Mehr erfahren zu: "Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz" Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz Der Testosteron-Wert kann bei ansonsten gesunden Patienten mit nicht metastasiertem Hochrisiko-Prostatakrebs als Biomarker für die Frage dienen, ob Docetaxel zusätzlich zu einer Strahlentherapie (RT) und Androgendeprivationstherapie (ADT) verabreicht werden sollte.