Gesundheitshandwerke gestalten digitale Gesundheit mit3. Juli 2025 Foto: MQ-Illustrations -stock.adobe.com Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Gesundheitshandwerke im Zentralverband des Deutschen Handwerks ist neues ordentliches Mitglied im Beirat der Gematik vertreten durch Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) a.D. Die AG Gesundheitshandwerke vereint den Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA), die biha, den Spitzenverband für Orthopädie-Schuhtechnik (SpiOST), den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) sowie den Verband Deutscher Zahntechniker (VDZI). Gemeinsam setzen sie sich für eine gesicherte Versorgung mit individuell hergestellten und angepassten Hilfsmitteln und Zahnersatz sowie für die Belange ihrer Betriebe und deren Beschäftigten ein. Deutschlandweit gibt es über 35.000 Betriebe der Gesundheitshandwerke, die als Arbeitgeber und Aus- sowie Fortbildungsbetriebe ca. 200.000 Menschen beschäftigen, davon knapp 20.000 Auszubildende. Die Hilfsmittelleistungserbringer sind gesetzlich verpflichtet, sich an die Telematikinfrastruktur (TI) anzuschließen. Vor diesem Hintergrund beteiligen sich die Gesundheitshandwerke bei der Erarbeitung der Schnittstellen für die technische Umsetzung der elektronischen Verordnung. Zudem erwarten sie Lese- und Schreibrechte für die elektronische Patientenakte, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten gezielt verbessern zu können. Die gematik GmbH ist die Nationale Agentur für Digitale Medizin und trägt die Gesamtverantwortung für die TI. Sie definiert technische Standards für Dienste, Komponenten und Anwendungen, zertifiziert Hard- und Softwarelösungen und stellt die Interoperabilität sowie den Datenschutz sicher.
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