GLP-1-Rezeptoragonisten mit geringerem Frakturrisiko

Ärztin betrachtet Röntgenbild
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GLP-1-Rezeptoragonisten sind im Vergleich zu Placebo oder anderen blutzuckersenkenden Medikamenten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit einem geringeren Risiko für Knochenbrüche assoziiert, wie eine Netzwerk-Metaanalyse von 54 randomisiert-kontrollierten Studien zeigt. Exenatid ist der Analyse zufolge offenbar die beste Option, wenn es um das Frakturrisiko geht.

Insgesamt umfasst die Metaanalyse 49.602 Studienteilnehmer mit Typ-2-Diabetes, von denen 28.353 mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt wurden. Im Vergleich zu einem Placebo war Exenatid (RR 0,17; 95%-KI 0,03–0,67) unter anderen GLP-1-Rezeptoragonisten mit dem geringsten Frakturrisiko assoziiert. Exenatid war mit der höchsten Wahrscheinlichkeit die sicherste Option im Hinblick auf das Frakturrisiko (0,07‰), gefolgt von Dulaglutid (1,04%), Liraglutid (1,39%), Albiglutid (5,61%), Lixisenatid (8,07%) und Semaglutid (18,72%).

Fazit
Die Metaanalyse legt nahe, dass GLP-1-Rezeptoragonisten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu Placebo- oder anderen blutzuckersenkenden Medikamenten mit einem verringerten Knochenfrakturrisiko assoziiert waren. (nec)

Autoren: Zhang YS et al.
Korrespondenz: Department of Pharmacy, Guangdong Medical University, Dongguan, China
Studie: Glucagon-like peptide-1 receptor agonists and fracture risk: a network meta-analysis of randomized clinical trials
Quelle: Osteoporos Int 2018;29(12):2639–2644.
Web: https://link.springer.com/journal/198