GLP-1-Rezeptoragonisten mit geringerem Frakturrisiko12. Februar 2019 © Dan Race – fotolia.com GLP-1-Rezeptoragonisten sind im Vergleich zu Placebo oder anderen blutzuckersenkenden Medikamenten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit einem geringeren Risiko für Knochenbrüche assoziiert, wie eine Netzwerk-Metaanalyse von 54 randomisiert-kontrollierten Studien zeigt. Exenatid ist der Analyse zufolge offenbar die beste Option, wenn es um das Frakturrisiko geht. Insgesamt umfasst die Metaanalyse 49.602 Studienteilnehmer mit Typ-2-Diabetes, von denen 28.353 mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt wurden. Im Vergleich zu einem Placebo war Exenatid (RR 0,17; 95%-KI 0,03–0,67) unter anderen GLP-1-Rezeptoragonisten mit dem geringsten Frakturrisiko assoziiert. Exenatid war mit der höchsten Wahrscheinlichkeit die sicherste Option im Hinblick auf das Frakturrisiko (0,07‰), gefolgt von Dulaglutid (1,04%), Liraglutid (1,39%), Albiglutid (5,61%), Lixisenatid (8,07%) und Semaglutid (18,72%). Fazit Die Metaanalyse legt nahe, dass GLP-1-Rezeptoragonisten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes im Vergleich zu Placebo- oder anderen blutzuckersenkenden Medikamenten mit einem verringerten Knochenfrakturrisiko assoziiert waren. (nec) Autoren: Zhang YS et al. Korrespondenz: Department of Pharmacy, Guangdong Medical University, Dongguan, China Studie: Glucagon-like peptide-1 receptor agonists and fracture risk: a network meta-analysis of randomized clinical trials Quelle: Osteoporos Int 2018;29(12):2639–2644. Web: https://link.springer.com/journal/198
Mehr erfahren zu: "Retinitis pigmentosa: Therapie lässt blinde Menschen einfache Objekte wahrnehmen" Weiterlesen nach Anmeldung Retinitis pigmentosa: Therapie lässt blinde Menschen einfache Objekte wahrnehmen Eine Gentherapie kombiniert mit einer Spezialbrille kann Menschen mit Retinitis pigmentosa, einer schweren erblichen Netzhauterkrankung helfen, wieder einfache visuelle Eindrücke wahrzunehmen.
Mehr erfahren zu: "Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt" Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt Der Medizin-Nobelpreis würdigt in diesem Jahr die Entwicklung der Optogenetik. Auch in Bonn wird diese Methode eingesetzt, um menschliche Netzhautzellen zu erforschen und neue Ansätze für die Behandlung degenerativer Netzhauterkrankungen […]
Mehr erfahren zu: "Medizin-Nobelpreis geht an zwei Deutsche und einen US-Forscher" Medizin-Nobelpreis geht an zwei Deutsche und einen US-Forscher Für ihre Forschung zur gezielten Veränderung von Zellen erhalten ein Berliner und ein Würzburger Forscher sowie ein US-Amerikaner den diesjährigen Nobelpreis für Medizin/Physiologie.