Große Metaanalyse bestätigt Erfolg von HPV-Impfkampagnen23. Juli 2019 Foto: Sherry Young/Adobe Stock Seitdem die ersten Impfungen gegen das humane Papillomvirus (HPV) erfolgten, sind bereits mehr als zehn Jahre vergangen. Die unter Leitung von Prof. Marc Brisson, Hôpital Saint-Sacrement in Québec, durchgeführte Metaanalyse bestätigt, dass dadurch die Prävalenz an Feigwarzen und zervikale Neoplasien stark abgenommen hat. Insgesamt 1702 Studien kamen für die Metaanalyse infrage, die online im Fachblatt The Lancet erschien. Darunter befanden sich 65 Publikationen aus 14 Ländern mit hohem Einkommen: 23 für HPV-Infektionen, 29 für anogenitale Warzen und 13 für CIN2+. Das Ergebnis: Die Prävalenz an HPV-Infektionen sank bei weiblichen Jugendlichen um 83 Prozent und bei jungen Frauen um 66 Prozent. Bei Feigwarzen nahm die Prävalenz um 67% unter Jugendlichen, um 54% unter junge Frauen und um 31% unter Frauen im Alter von 25-29 Jahren ab. Hinsichtlich CIN2+-Läsionen war diese um 51% bei Jugendlichen und um 31% bei jungen Frauen gemindert. Die Forscher wiesen auch auf Herdimmunität-Effekte hin: So nahm auch die Zahl der Feigwarzen bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern ebenfalls ab. Die Prävalenz nahm natürlich noch mehr ab, wenn in dem entsprechenden Land auch HPV-Impfkampagnen für Jungen liefen.
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