Grundstein für neues Herzzentrum in Dresden gelegt11. Mai 2026 Präsentieren stolz die Zeitkapsel, die im Rahmen der Grundsteinlegung für das neue Herzzentrum Dresden eingebracht wurde: Alexander Dierks, Prof. Axel Linke, Oliver Wehner, Prof. Klaus Matschke, Thomas Lemke, Dr. Roland Bantle, Dirk Hilbert, Prof. Linus Hofrichter, Dagmar Neukirch, Michael Kretschmer, Prof. Jens Faßl (Foto: ©Pawel Sosnowski) Spitzenmedizin, Hightech-Labore und ein Hubschrauberlandeplatz: Das neue Herzzentrum Dresden soll jährlich mehr als 25.000 Menschen versorgen. Nun ist der Grundstein gelegt. Dresden soll bis Ende 2029 ein neues Herzzentrum bekommen. Für den Neubau mit 220 Betten, OP-Sälen, Laboren und Forschungseinrichtungen sind etwa 300 Millionen Euro veranschlagt, die Hälfte der Mittel kommt vom Land Sachsen, wie der Träger Sana Kliniken AG mitteilt. Am Freitag wurde nun der Grundstein gelegt. Das Herzzentrum ist an der Universitätsklinik Dresden angesiedelt. Zentrum soll Strahlkraft über Sachsen hinaus haben Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betonte die überregionale Bedeutung des Projekts: „Das neue Herzzentrum Dresden ist ein starkes Signal für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Sachsen.“ Der Neubau stärke Dresden und den Freistaat als Standort für Spitzenmedizin, Forschung und Innovation mit Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus. Sechs OP-Säle und modernste Ausstattung Das Herzzentrum entsteht auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern und soll Teil des Gesundheitsclusters Sachsen der Sana Kliniken AG sein. Der fünfstöckige Neubau umfasst neben den Patientenzimmern sechs OP-Säle, fünf Herzkatheterlabore, modernste Bildgebung, eine zentrale Notaufnahme, Forschungseinrichtungen sowie einen Hubschrauberlandeplatz. Das Zentrum soll jedes Jahr mehr als 25.000 Patientinnen und Patienten versorgen. In den Grundstein wurde auch eine „Zeitkapsel“ eingebracht: Sie enthält ausgewählte Dokumente und Gegenstände aus der Gegenwart – darunter auch ein Buch mit persönlichen Grüßen von Mitarbeitern und Patienten. Damit sollen künftige Generationen einen Einblick in die Entstehungszeit des Zentrums erhalten.
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