Helios Klinikum Berlin-Buch erhält Erstzertifizierung als Nephrologische Schwerpunktklinik14. Juni 2024 Das Helios Klinikum ist nun als Nephrologische Schwerpunktklinik zertifiziert. Das ärztliche Fachteam bilden Dr. Johannes Kuttner, Dr. Markus Bieringer, Leiter Nephrologie sowie Dr. Carla Wickborn (v.l.n.r.). Bildrechte: Thomas Oberländer | Helios Kliniken Die Nephrologie im Helios Klinikum Berlin-Buch hat als dritte Klinik in Berlin das Zertifikat Nephrologische Schwerpunktklinik der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) erhalten. Das Helios Klinikum Berlin-Buch sei stolz darauf, seine Position als führende Einrichtung in der nephrologischen Versorgung weiter zu stärken und gibt seine Erstzertifizierung als Nephorologische Schwerpunktklinik bekannt, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Diese Auszeichnung stellt das Bucher Klinikum unter die Top drei Berliner Kliniken, die die Zertifizierung durch die DGfN führen. Die Zertifizierung als Nephorologische Schwerpunktklinik unterstreicht das Engagement und die Expertise des Unternehmens in der Behandlung von Nierenkrankheiten. Damit wird die hohe Qualität der medizinischen Versorgung, die der nephrologische Fachbereich seinen Patienten bietet, bescheinigt, heißt es. Grundvoraussetzung für die Zertifizierung durch die DGfN ist neben der exzellenten medizinischen Infrastruktur, das breite Leistungsspektrum und die damit verbundenen hohen Behandlungszahlen durch das nephrologische Team. „Die Zertifizierung durch die DGfN bestätigt die hervorragende medizinische Leistung in unserem Fachgebiet und unterstreicht unser Engagement, Patienten in allen Phasen ihrer Erkrankung bestmöglich zu versorgen. Obendrein ist sie eine Anerkennung für die akribische Arbeit des gesamten Teams in der Ambulanz, auf Station sowie in der Dialyse und verdeutlicht den unermüdlichen Einsatz für die Patientinnen und Patienten”, betont Dr. Markus Bieringer, Leiter der Nephrologie im Helios Klinikum Berlin-Buch, die Bedeutung der Zertifizierung. Diese versichere zudem Betroffenen, dass in der Klinik alle Grundvoraussetzungen erfüllt sind, um eine erstklassige Behandlungsqualität und optimale Patientensicherheit zu gewährleisten, die nachhaltig auf eine verbesserte Lebensqualität einzahlen, heißt es weiter. Breites Leistungsspektrum für Betroffene Zu den besonderen Leistungen der nephrologischen Abteilung im Helios Klinikum Berlin-Buch zählen nach Angaben des Unternehmens innovative Behandlungsansätze bei akutem und chronischem Nierenversagen, fortschrittliche Dialyseverfahren sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen wie z.B. der Gefäßchirurgie und Allgemeinchirurgie zur optimalen Versorgung von Betroffenen mit einem Dialysezugang. Zudem sei die Bucher Nephrologie insbesondere für die Therapie von Dialyse Patienten sehr gut aufgestellt, heißt es weiter. „Unser Behandlungsangebot umfasst alle gängigen Verfahren der Nierenersatztherapie und Apherese, darunter die intermittierende Hämodialyse, Hämodiafiltration, Peritonealdialyse (CAPD, APD, IPD) sowie Plasmapherese, Immunadsorption und die extrakorporale Photopherese. Somit können wir eine umfängliche Behandlung gewährleisten,“ skizziert Dr. Carla Wickborn, Oberärztin der Dialyse, das Leistungsspektrum. Besonders versiert sei der Fachbereich bei der Durchführung von Nierenbiopsien zur Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Nierenkrankheiten. Ein besonderer Fokus liege auf der Behandlung von autoimmunen Nierenkrankheiten einschließlich der ANCA-assoziierten Vaskulitis und Lupusnephritis. Zur Erhöhung der medizinischen Qualität erfolgen hier monatliche Onlinekonferenzen mit den einweisenden Nierenärzten und der Nierenpathologie-Abteilung, teilt das Unternehmen mit. Das Leistungsspektrum der nephrologischen Abteilung im Helios Klinikum Berlin-Buch geht in der dazugehörigen Ambulanz über den stationären Bereich hinaus. Hier erfolgt zum Beispiel die Betreuung von Patienten mit Glomerulonephritiden oder von Betroffenen vor und nach einer Nierentransplantation sowie im Rahmen einer ambulanten spezialärztlichen Versorgung (ASV) von Patienten mit rheumatischen Nierenkrankheiten. Hier arbeite die Nephrologie auch eng mit der Kardiologie und der Klinik für Hämatoonkologie zusammen, um Patienten mit kardiorenalem Syndrom sowie mit hämatologischen Erkrankungen mit Nierenbeteiligung zu versorgen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
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