Heller Hautkrebs – eine unterschätzte Erkrankung?5. September 2018 © Alexander Raths – fotolia.com Heller Hautkrebs – auch „weißer Hautkrebs“ genannt – kann im Gegensatz zu schwarzem Hautkrebs sehr gute Heilungschancen vorweisen. Dennoch dürfen die Auswirkungen der Erkrankung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Voraus sollte alles daran gesetzt werden, ihre Entstehung zu verhindern. Dass die Regeln dafür einfach sind, erläutert das ONKO-Internetportal in seinem Monatsthema. Pro Jahr erkranken im Schnitt fast 100.000 Menschen am Plattenepithelkarzinom und 160.000 Menschen am Basalzellkarzinom, den beiden Unterarten von hellem Hautkrebs. Hauptentstehungsort für beide Varianten sind die intensiv der UV-Strahlung ausgesetzten so genannten „Sonnenterassen“. So werden Stirn, Nase, Ohren, Unterlippe, Nacken und Hände bezeichnet. Rund 80 Prozent aller Basalzellkarzinome und 90 Prozent aller Plattenepithelkarzinome treten im Kopf-Hals-Bereich auf. Von Bedeutung ist offenbar das UV-Konto, also die Summe an UV-Strahlung, der sich ein Mensch im Laufe seines Lebens aussetzt. Zu der Risikogruppe gehören daher Menschen, deren Haupttätigkeitsbereich im Freien liegt und die sich auch in ihrer Freizeit viel in der Sonne aufhalten. Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und UV-Schutz zählen demnach zu den wichtigsten Vorbeugemaßnahmen. Zumindest für das Plattenepithelkarzinom spielt auch der Zustand des Immunsystems eine Rolle, beispielsweise nach einer Krankheit oder medikamentösen Therapie. Aber auch die Gene können hellen Hautkrebs in seiner Entstehung begünstigen. Menschen mit einem hellen Hauttyp haben beispielsweise ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. An welchen Symptomen man weißen Hautkrebs erkennt und wie Diagnose und Standardtherapie ablaufen, darüber klärt das ONKO-Internetportal in seinem Monatsthema auf: www.krebsgesellschaft.de/thema_september2018.
Mehr erfahren zu: "Ärzte-Stimmung stürzt auf historischen Tiefstand" Ärzte-Stimmung stürzt auf historischen Tiefstand Die Stimmung der niedergelassenen Ärzte in Deutschland ist so schlecht wie nie zuvor: Im dritten Quartal 2026 fiel der Stimmungswert auf -48,5 Punkte – mehr als 20 Punkte unter dem […]
Mehr erfahren zu: "Klimawandel verändert Hauterkrankungen weltweit" Klimawandel verändert Hauterkrankungen weltweit Mehr als 40 Prozent der Länder weltweit berichten über klimabedingte Veränderungen der Prävalenz und/oder des Schweregrads von Hauterkrankungen. Länder mit niedrigerem Einkommen sind davon unverhältnismäßig stark betroffen.
Mehr erfahren zu: "Wiederholte Allergenexposition kann neuronale Prozesse der Sensibilisierung verstärken" Wiederholte Allergenexposition kann neuronale Prozesse der Sensibilisierung verstärken Eine präklinische Studie identifiziert sensorische Neurone als mögliche Vermittler einer „allergischen Erinnerung“. Eine wiederholte Allergenexposition verstärkte im Mausmodell die neuroimmunologische Sensibilisierung.