Herz der VSOU-Kongresspräsidenten schlägt für die Ukraine28. April 2022 Prof. Reinhard Hoffmann spendet für die Ukraine, neben ihm Kongresspräsident Dr. Johannes Flechtenmacher. (Foto: hr, Biermann Medizin) Dr. Johannes Flechtenmacher und Prof. Mario Perl setzen sich für die Menschen der Ukraine sicht- und hörbar bei der VSOU-Tagung ein – mit Aufrufen zu Spenden und kurzfristig ins Programm aufgenommenen Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Der Krieg in der Ukraine ist auf der diesjährigen VSOU-Tagung präsent. Eine Spendenstand mit der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ in der Industrieausstellung und auch eine eigens eingerichtete Highlight-Veranstaltung „Ukraine“ mit Podiumsdiskussion (ein ausführlicher Bericht folgt in der Juni/Juli-Ausgabe der Orthopädischen-Unfallchirurgischen Nachrichten) finden sich in der Industrieausstellung und dem Programm. Fundierte Berichte über die Verletzungen und die Versorgungslage von kriegsschwerstverletzten Menschen aus der Ukraine wie vom incoming DKOU-Kongresspräsidenten für die DGU, Oberstarzt Prof. Benedikt Friemert (Bundeswehrkrankenhaus Ulm), beleuchten den Ernst der Lage und die neuen Herausforderungen vor denen das deutsche Gesundheitssystem mit der Versorgung und Rehabilitation dieser Personengruppe steht. Zeigen ihre Solidarität mit der Ukraine: Johannes Flechtenmacher (l.) und Mario Perl mit den Ukraineschleifen am Revers (Foto: hr, Biermann Medizin) Die Kongresspräsidenten betonten in verschiedenen Veranstaltungen ihre Empathie mit dem ukrainischen Volk und riefen zur (erneuten) Spende am Stand von „Ärzte ohne Grenzen“ in der Industrieausstellung auf. „Wir wollen damit einen kleinen Beitrag zur Solidarität und Situation in der Ukraine leisten“, erklärte Perl. „Das Thema ist uns sehr wichtig und es bedrückt uns. Wir können den Krieg nicht verstehen und wir sind bei den Menschen“, sagte Flechtenmacher und hielt ein flammendes Plädoyer dafür, den Mindesteinsatz von 50 Euro zu spenden: „Ein Fuffy geht immer – auch wenn Sie schon gespendet haben!“ Spenderinnen und Spender erhalten am Stand von „Ärzte ohne Grenzen“ als sichtbares Zeichen eine kleine Schleife zum Anstecken in den blau-gelben Nationalfarben der Ukraine in Form der bekannten Solidaritäts-Aidsschleife. (hr)
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