Heyo Kroemer für fünf weitere Jahre Chef der Charité2. November 2023 Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité (Foto: © Peitz/Charité) Heyo Kroemer bleibt Vorstandschef der Berliner Universitätsklinik Charité. Ein Vertrag mit dem 63-jährigen Pharmakologen über eine weitere Amtszeit von fünf Jahren sei am 01.11.2023 abgeschlossen worden, teilte die Charité mit. Der Aufsichtsrat habe Ende September beschlossen, ihn vorfristig für eine zweite Amtszeit zu bestellen. «Im Senat von Berlin sind wir uns einig, dass er für diesen wichtigen Posten der Richtige ist», wurde Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD) zitiert, die auch dem Aufsichtsrat vorsteht. In den kommenden Jahren gehe es um die Herausforderung, die Universitätsmedizin in Patientenversorgung, Forschung und Lehre in die Zukunft zu führen – und dies in Zeiten von Personalknappheit und unter dem Einfluss der Digitalisierung. Die ersten vier Jahre Kroemers in Berlin waren nach Charité-Angaben insbesondere durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen geprägt. Vor seinem Wechsel war der gebürtige Ostfriese an der Universitätsmedizin Göttingen tätig gewesen. An der Charité folgte er im September 2019 auf Karl Max Einhäupl. Die Charité ist die gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität und Humboldt-Universität. Sie zählt zu den größten Universitätskliniken Europas und den größten Arbeitgebern der Stadt. (dpa)
Mehr erfahren zu: "Beckenorganprolaps: Operation und Netz mit guten Ergebnissen nach einem Jahr" Weiterlesen nach Anmeldung Beckenorganprolaps: Operation und Netz mit guten Ergebnissen nach einem Jahr Sowohl die roboterassistierte sakrale Hysterokolpopexie (RASC) als auch ein vaginales Netzimplantat sind sinnvolle chirurgische Behandlungen für Patientinnen mit Beckenorganprolaps, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Mehr erfahren zu: "Primärversorgung in der Apotheke? – Eine „abwegige Idee“" Primärversorgung in der Apotheke? – Eine „abwegige Idee“ Während die Apotheker zugunsten einer „schnelleren und effizienteren Versorgung“ Kompetenzen in der Primärversorgung für sich geltend machen, erteilen Ärzteverbände der „Primärversorgung light“ in der Apotheke eine „klare Absage“.
Mehr erfahren zu: "Metaanalyse: Tranexamsäure schützt vor Blutverlust bei der transurethralen Resektion der Prostata" Metaanalyse: Tranexamsäure schützt vor Blutverlust bei der transurethralen Resektion der Prostata Die Verabreichung von Tranexamsäure (TXA) vor einer transurethralen Resektion der Prostata (TURP) ist mit einem geringeren intraoperativen Blutverlust und höheren postoperativen Hämoglobinkonzentrationen verbunden, ohne das Risiko thromboembolischer Ereignisse zu erhöhen. […]