NCT/UCC Dresden: Förderung mit 3,8 Mio. Euro in den nächsten vier Jahren6. August 2026 Die Deutsche Krebshilfe bestätigt das Onkologische Spitzenzentrum in Dresden. Ausgezeichnet wird auch die exzellente Forschung. Das große Team im NCT/UCC Dresden freut sich. Quelle: UKDD/Fotograf: Marc Eisele Die Deutsche Krebshilfe setzt die Förderung für das Onkologische Spitzenzentrum (Comprehensive Cancer Center, CCC) am universitären Standort Dresden fort. Für die Weiterförderung des CCCs in Dresden stellt die Deutsche Krebshilfe insgesamt 3,8 Mio. Euro für die nächsten 4 Jahre bereit. Mit dem Geld werden Forschungsvorhaben, Angebote der Bewegungstherapie sowie patientennahe Projekte umgesetzt. 2025 wurden am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden über 22.000 onkologische Patienten behandelt. In fachübergreifenden Konferenzen wurden mehr als 20.000 Tumorbordbeschlüsse ausgesprochen. „Die erneute Förderung bestätigt unser Engagement und unsere Mühe um exzellente onkologische Patientenversorgung am Standort Dresden“, freut sich Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden. „Wir sehen uns damit auch in unserer Strategie der engen Zusammenarbeit von hochqualitativer Forschung und exzellenter Patientenversorgung bestätigt“, ergänzt Prof. Esther Troost, Dekanin der Medizinischen Fakultät an der TU Dresden. 2007 in den Kreis der Deutschen Spitzenzentren aufgenommen 2003 wurde das ehemalige Universitäts KrebsCentrum (UCC) und heutige Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gegründet. 2007 erfolgte die Aufnahme in den Kreis der Deutschen Spitzenzentren durch die Deutsche Krebshilfe. Die Dresdner haben v. a. mit Projekten zum Einsatz von KI in der Diagnostik und bei der Datenanalyse sowie der präzisionsonkologischen Forschung am Standort und zu molekular-onkologischen Ansätzen überzeugt. Ausschlaggebend ist auch die enge Verzahnung mit dem Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit, das wegweisend zum Einsatz von KI in Diagnostik und Therapie forscht. „Unser Anspruch ist der ganzheitliche Blick auf die Onkologie: Wir setzen verstärkt auf individuelle Therapien, nutzen genetische Analysen und arbeiten in interdisziplinären Teams zusammen. Wichtig ist uns dabei auch die Prävention. Es geht darum, Patientinnen und Patienten auch nach der erfolgreichen Therapie zu unterstützen, den Alltag zu bewältigen und gesund zu leben. Unsere Programme sind Dank der Förderung als CCC möglich“, so Prof. Martin Bornhäuser, Mitglied im geschäftsführenden Direktorium des NCT/UCC Dresden. Mehr zum Thema: Deutsche Krebshilfe: Weitere 35,4 Millionen Euro für Comprehensive Cancer Center Onkologisches Spitzenzentrum: NCT Heidelberg und Mannheim Cancer Center gemeinsam gefördert
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