Hilfe für Patienten mit komplexen Infektionen des Bewegungsapparates29. Juli 2025 Volker Alt (li.) und Frank Hanses schaffen zusammen mit anderen Fachbereichen des UKR ein umfassendes Behandlungsangebot für Patienten mit komplexen Infektionen des Bewegungsapparates. (Bild: Matthias Dettenhofer/UKR) Mit der Gründung des Regensburger Universitären Zentrums für Muskuloskelettale Infektionen (RUCMI) wird ein neues, hochspezialisiertes Angebot geschaffen, das Patienten mit komplexen Infektionen des Bewegungsapparates umfassend versorgt. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie der Uniklinik Regensburg einen Schwerpunkt gelegt auf muskuloskelettale Infektionen. In einem interdisziplinären „Extremitäten-Board“ arbeiten dabei verschiedene Fachrichtungen eng zusammen, um für jeden Patienten die bestmögliche Therapie zu finden. „Patienten mit schweren Infektionen von Gelenk- oder Knochenprothesen haben in vielen Fällen einen langen Leidensweg hinter sich. Durch den interdisziplinären Austausch mit anderen medizinischen Fachrichtungen wollen wir mögliche Therapieoptionen besprechen und einen optimalen Therapieplan für unsere Patienten erstellen“, erklärt Prof. Volker Alt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie des Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Interdisziplinäres Team arbeitet Hand in Hand für optimale Therapie Mit dem neuen Zentrum wird dieser Ansatz nun noch erweitert. „Durch die enge Zusammenarbeit verschiedenster Fachdisziplinen können wir Infektionen des Bewegungsapparates noch gezielter und erfolgreicher behandeln. Als Infektiologen kommt uns dabei die Rolle zu, die Infektionen genau zu klassifizieren und maßgeschneiderte Antibiotikatherapien vorzuschlagen“, erklärt Prof. Frank Hanses, Leiter des Fachbereiches Infektiologie des UKR. Das RUCMI vereint Fachwissen der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie, des Fachbereichs Infektiologie, des Instituts für Mikrobiologie und Hygiene, der Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, der Abteilung für Gefäßchirurgie sowie des Institutes für Röntgendiagnostik und der Abteilung für Nuklearmedizin. Ziel ist es, die Diagnose und Behandlung von Infektionen der Knochen und Gelenke – zum Beispiel nach Prothesenoperationen oder im Bereich der Wirbelsäule – weiter zu verbessern. Nach Angaben des UKR steht das Zentrum allen Patienten offen und soll sich als Anlaufstelle für Betroffene aus ganz Ostbayern und darüber hinaus etablieren.
Mehr erfahren zu: "Sport könnte Stammzellenspende verbessern" Sport könnte Stammzellenspende verbessern Bei einer Blutstammzellenspende lösen Medikamente Blutstammzellen des Spenders aus dem Knochenmark, sodass sie für die Spende aus dem Blut gewonnen werden können. Eine Pilotstudie liefert nun Hinweise, dass körperliche Belastung […]
Mehr erfahren zu: "ASCO 2026: Ivonescimab verbessert Überleben beim squamösen NSCLC" Weiterlesen nach Anmeldung ASCO 2026: Ivonescimab verbessert Überleben beim squamösen NSCLC Die neuesten Ergebnisse der HARMONi-6-Studie zeigen, dass Ivonescimab plus Chemotherapie das Gesamtüberleben (OS) beim fortgeschrittenen squamösen Nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) unabhängig vom Spiegel des PD-L1-Proteins verlängert, verglichen mit Tislelizumab plus Chemotherapie.
Mehr erfahren zu: "Neue Studie bestätigt Wirksamkeit der Grippeimpfung bei Kindern" Neue Studie bestätigt Wirksamkeit der Grippeimpfung bei Kindern Grippeimpfstoffe für Kinder reduzieren die Zahl der Grippefälle im Kindesalter erheblich, wie eine neue Studie der Harvard Medical School (USA) bestätigt. Die in „JAMA Pediatrics“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass auf […]