Hilfe für Zypern: Impfstoffe aus Deutschland gegen Ausbreitung der MKS16. März 2026 (Symbolbild) Foto: © Mogzy – stock.adobe.com Zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche (MKS) wird Zypern mit Impfstoff aus Deutschland unterstützt, wie Thorsten Glauber, Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister, heute in München bekundete. So sagte Glauber: „Tierseuchen kennen keine Grenzen. Bayern ist deshalb sofort auf die anderen Bundesländer zugegangen, um gemeinsam zur Unterstützung Zyperns die nationale Impfstoffbank zu aktivieren. Nur wenn wir solidarisch handeln, können wir verhindern, dass sich solche Krankheiten weiter ausbreiten. Deshalb haben wir aus Bayern heraus die Produktion von 500.000 Impfstoffdosen gegen den auf Zypern zirkulierenden MKS-Serotyp veranlasst. Damit unterstützen wir Zypern im Rahmen der Amtshilfe bei den Bekämpfungsmaßnahmen. Ich danke allen Beteiligten, die hier schnell und entschlossen gehandelt haben.“ Für Klauentiere hochansteckend Die MKS ist eine hochansteckende Viruserkrankung von Klauentieren, insbesondere bei Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Glauber: „Für den Ernstfall sind wir in Bayern sehr gut vorbereitet. Auf allen Ebenen der Verwaltung finden jedes Jahr mehrere hundert Tierseuchenübungen statt. Zudem stehen wir in engem Austausch mit Landwirtschaft, Tierärzten und allen Akteuren der Wertschöpfungskette, die sich für einen möglichen Krisenfall vorbereiten wollen. Klar ist: Ein wirksamer Schutz vor der Ausbreitung von Tierseuchen gelingt nur im gemeinsamen Schulterschluss.“ MKS ist eine reine Tierseuche MKS ist eine reine Tierseuche und nicht auf den Menschen übertragbar. Aktuell tritt die Krankheit in Zypern auf. Deutschland war mehr als 35 Jahre frei von MKS, bevor im Januar 2025 ein einzelner Ausbruch in einem kleinen Betrieb in Brandenburg festgestellt wurde. Durch das koordinierte Vorgehen der Länder in Abstimmung mit dem Bund konnten alle erforderlichen Maßnahmen schnell umgesetzt werden, sodass es bei diesem Einzelfall blieb. Bereits im April 2025 erhielt Deutschland von der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) wieder den Status „MKS-frei“. Der Ausbruch in Brandenburg hat gezeigt, wie wichtig eine umfassende Vorbereitung auf Tierseuchen ist. Bayern verfügt über eine leistungsfähige Veterinärverwaltung mit klaren Strukturen und regelmäßigen Übungen für Krisenfälle, so der Wortlaut der Meldung. Weitere Informationen unter: https://www.stmuv.bayern.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tiergesundheit/index.htm
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