HNO-Direktor der Uniklinik Köln in Leopoldina aufgenommen11. September 2023 Jens P. Klußmann, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Uniklinik Köln, ist das neue Mitglied der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. Foto: Michael Wodak / Universitäsklinikum Köln Univ.-Prof. Jens P. Klußmann, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Uniklinik Köln, ist als Mitglied in die Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden und unterstützt die älteste Wissenschaftsakademie der Welt mit seiner Expertise. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Erforschung bösartiger Tumore im Kopf- und Halsbereich mit einem speziellen Fokus auf Humane Papillomaviren (HPV) als Auslöser. Ihre Häufigkeit in den westlichen Ländern ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Klußmanns wissenschaftliche Ansätze zielen darauf ab, die Biologie der virusgetriebenen Tumoren besser zu verstehen, um daraus spezifischere, personalisierte und damit schonendere Therapieansätze zu entwickeln. In der Ausbildung des Nachwuchses sind ihm sowohl Praxis- als auch Wissenschaftsorientierung ein wichtiges Anliegen. Klußmann selbst studierte bis 1996 Humanmedizin in Köln und Düsseldorf. Nach seiner Zeit als Arzt im Praktikum und später als Assistenzarzt in der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Uniklinik Köln legte er hier 2001 seine Facharztprüfung ab. Es folgten die Ernennung zum Oberarzt sowie die Habilitation für das Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde im Jahr 2004 und die Position als Geschäftsführender Oberarzt 2006. Im Jahr 2009 übernahm er den W3-Lehrstuhl und als Direktor die Leitung der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Gießen/Marburg am Standort Gießen, wo er 2011 zusätzlich zum Ärztlichen Direktor ernannt wurde. Seit dem 1. März 2018 ist er Klinikdirektor und Lehrstuhlinhaber der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Uniklinik Köln. Hintergrund Leopoldina: Die Leopoldina bringt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die Politik und Gesellschaft in relevanten wissenschaftlichen Fragen beraten. Hierfür greift sie Themen auf und erarbeitet dazu, unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen, wissenschaftsbasierte Expertisen. Die Leopoldina vertritt Deutschland in Gremien internationaler Akademien und pflegt Kontakte zu nationalen wissenschaftlichen Akademien. Die Wahl erfolgt nach strengen Maßstäben wissenschaftlicher Exzellenz.
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