Hochpräzise Bilder und Laser für schnellere, exaktere Therapien4. Februar 2025 2-dimensionaler magnetischer Vektorscanner. (Bild: © Fraunhofer IPMS) Besonders in der Medizin und Bioanalytik müssen Ergebnisse exakt und zuverlässig ermittelt werden. Die optischen Systeme des Fraunhofer IPMS ermöglichen eine Positionskontrolle und schonende Analysemöglichkeiten, welche präzise Ergebnisse in kürzester Zeit realisieren. Das Fraunhofer IPMS verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen, hochminiaturisierten MEMS-Scannern. Die Mikroscanner zeichnen sich durch große Scanwinkel und hohe Scanfrequenzen aus und zeigen eine hervorragende Langzeitstabilität. Damit sind sie in der Lage, umfassende und hochauflösende medizinische Bilder zu erzeugen, die auch nach einer langen Einsatzdauer noch gute Ergebnisse zeigen. Eine neue Entwicklung des Instituts, die ersten hybriden 2D-Vektorscannermodule mit elektromagnetischem Antrieb, erlauben die zweidimensionale, quasistatische Auslenkung bei größeren Spiegelaperturen sowie eine hohe vektorielle Positioniergeschwindigkeit. Mikroscannerspiegel ermöglichen durch die räumliche Strahlablenkung mittels Rotation und Translation das exakte und schnelle Projizieren oder Abtasten verschiedenster Materialien und Objekte. Durch die Fraunhofer-IPMS-eigene Herstellungstechnologie verfügen die MEMS-Scanner über hohe Miniaturisierung, ermüdungsfreie SCS-Mechanik (single crystalline silicon), integrierte Positionssensorik und hohe erreichbare Scanfrequenzen. Die 1- oder 2-dimensionale Ausführung kann in einer beliebigen Kombination von quasi-statischen und resonanten Antrieben erfolgen. Deshalb ist ein sehr breiter Designraum für zahlreiche Einsatzmöglichkeiten der MEMS-Scanner adressierbar. Die Mikroscanner des Fraunhofer IPMS werden beispielsweise in einem Therapielaser zur Behandlung von Augenerkrankungen verwendet sowie in der Endoskopie, der Spektroskopie oder der medizinischen Mikroskopie. Der Einsatz in modernen Laser-Scanning-Mikroskopen unter Verwendung von Fluoreszenzmarkern erlaubt es, noch im Operationsaal festzustellen, wie viel Gewebe von Tumorzellen betroffen ist – und zwar im Nanometerbereich. Umliegendes, gesundes Gewebe wird somit geschont. Ganzheitliches Angebot für Entwickler und Hersteller Die am IPMS entwickelten Regelalgorithmen für die unterschiedlichen Scan-Module sorgen für eine hochgenaue Positionierung der reflektierenden Spiegelplatte. Diese können auf die digitale Ansteuerung der kundenseitigen Systemelektronik (FPGA oder Mikrokontroller) übertragen werden. Darüber hinaus werden Customer Evaluation Kits angeboten, mit welchen Kunden und Partner die Module in ihren spezifischen Anwendungsszenarien testen können. Am Fraunhofer IPMS sind Mikroscanner in allen Kombinationen von vektorieller (quasi-statischer) und resonanter Strahlpositionierung als 1D- oder 2D-Kippspiegel bzw. Translationsspiegel realisierbar und können mit derselben Herstellungstechnologie (AME75) umgesetzt werden.
Mehr erfahren zu: "Neues Projekt testet Therapie gegen Malaria und bakterielle Infektionen bei Kindern" Neues Projekt testet Therapie gegen Malaria und bakterielle Infektionen bei Kindern Ein internationales Konsortium unter Leitung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) startet ein Forschungsvorhaben zur Behandlung von schwerer Malaria und bakteriellen Blutstrominfektionen – zwei der häufigsten Todesursachen bei Kindern in Subsahara-Afrika. […]
Mehr erfahren zu: "Präzisere Diagnosen bei Mukoviszidose sind möglich: Wie Gensequenzierung helfen kann" Präzisere Diagnosen bei Mukoviszidose sind möglich: Wie Gensequenzierung helfen kann Der Standard-Gentest auf Mukoviszidose umfasst nur die häufigsten die Krankheit verursachenden CFTR-Varianten. Bei manchen CF-Patienten bleibt eine eindeutige genetische Bestätigung der Diagnose aus – vor allem, weil die in einer […]
Mehr erfahren zu: "Degenerative Erkrankungen in Nieren und Leber besser verstehen" Degenerative Erkrankungen in Nieren und Leber besser verstehen Kölner Forschende haben eine Methode entwickelt, mit der sich zelluläre Schäden auf Einzelzellebene nachverfolgen lassen. Die Studie eröffnet neue Wege, um altersbedingte degenerative Erkrankungen zu erforschen, beispielsweise in den Nieren […]