UKM: Höchste DGAV-Zertifizierungsstufe für Chirurgie von Magen- und Speiseröhrenerkrankungen30. Juni 2026 Das Team des Magen- und Ösophaguszentrums (v.l.n.r.): Ann-Kathrin Eichelmann, Jens Peter Hölzen, Mazen Juratli, Andreas Pascher, Nader El-Sourani und Jennifer Merten. (Foto: UKM/Wibberg) Das Magen- und Ösophaguszentrum am Universitätsklinikum Münster ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als „Exzellenzzentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre“ zertifiziert worden. Begründet wird die Vergabe der höchsten Zertifizierungsstufe mit der dortigen hohen Versorgungsqualität, der wissenschaftliche Expertise und der kontinuierlichen Weiterentwicklung innovativer Behandlungsverfahren am Universitätsklinikum Münster (UKM). Das Münsteraner Magen- und Ösophaguszentrum, das in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie unter der Leitung von Univ.-Prof. Andreas Pascher angesiedelt ist, habe sich in den vergangenen Jahren zu einer „überregional anerkannten Einrichtung für die Behandlung komplexer Erkrankungen des Magens und der Speiseröhre“ entwickelt, erläutert die UKM in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Grundlage für diese Entwicklung sei ein spezialisiertes Team, das sich vor rund acht Jahren neu formiert und seitdem gemeinsam nationale und internationale Expertise aufgebaut habe. Als Säulen des Behandlungsspektrums nennt die UKM modernste Roboter-assistierte Operationsverfahren, innovative endoskopische Techniken sowie strukturierte Behandlungskonzepte wie Prähabilitation und ERAS (Enhanced Recovery After Surgery). Das Exzellenzzentrum ist eng in die zertifizierten Strukturen des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) Münster eingebunden. Es kooperiert mit den jeweiligen DGAV-Referenzzentren für chirurgische Erkrankungen der Leber, für chirurgische Erkrankungen des Pankreas, der Organgruppe Peritoneum sowie für chirurgische Endoskopie. Die onkologischen Zentren sind parallel durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert – als Viszeralonkologisches Zentrum. Die Zertifizierung gilt seit dem 29. April 2025.
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