Homburger Hornhauttag: Fachwelt tauscht neueste Erkenntnisse zu Erkrankungen der Augenhornhaut aus29. August 2022 Hornhauttransplantation. Foto.©Universitätsaugenklinik des Saarlandes Führende Experten aus Augenheilkunde, Mikrochirurgie und Wissenschaft treffen auf Einladung des Direktors der Universitätsaugenklinik des Saarlandes, Prof. Berthold Seitz, am 10. September 2022 auf dem vierten Homburger Hornhauttag zusammen. Der Kongress im hybriden Format findet aus Anlass des 22-jährigen Bestehens der LIONS-Hornhautbank Saar-Lor-Lux, Trier/Westpfalz auf dem Campus Homburg Hörsaalgebäude 35 und online statt. Gemeinsam mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Loay Daas und Oberarzt Dr. Elias Flockerzi lädt Prof. Seitz auch in diesem Jahr Fachleute nach Homburg, um neue Forschungsergebnisse rund um Hornhauterkrankungen und die Keratoplastik zu diskutieren. Die Hornhaut des Auges ist das einzige durchsichtige Gewebe des menschlichen Körpers. Von diesem etwa einen halben Millimeter dicken vorderen Teil des Auges hängt entscheidend ab, ob ein Mensch gut sehen kann oder nicht. Nur, wenn Hornhaut und Augenlinse die Lichtstrahlen, die ins Auge fallen, richtig bündeln, trifft ihr Brennpunkt die Netzhaut. Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die die Hornhaut befallen können: vom Pilz, der etwa durch verunreinigte Kontaktlinsen ins Auge gelangt, über die schmerzhafte Keratitis, bis hin zur starken Hornhautverkrümmung bei „Keratokonus“. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen neuste Erkenntnisse zu Diagnose und Therapie solcher Erkrankungen der Augenhornhaut bis hin zur Hornhauttransplantation. Auch internationale Koryphäen stellen ihre Forschungsergebnisse vor: Unter anderem erörtern Prof. Ashley Behrens von der Johns Hopkins University School of Medicine, Baltimore/USA und Prof. Vincent Borderie von der Pariser Universitätsaugenklinik Quinze-Vingts ihre Studienresultate zur infektiösen Keratitis und Prof. Jesper Hjortdal aus der dänischen Universitätsaugenklinik Aarhus zum Keratokonus. Aus ganz Deutschland stellen Forschende ihre Ergebnisse vor, darunter auch zahlreiche Homburger Medizinerinnen und Mediziner, die hier einige ihrer Untersuchungen präsentieren.
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