Im Freiburger Loretto-Krankenhaus beginnt eine neue Ära12. April 2019 Frank-Hassel, der neue Ärztliche Direktor, Vorgänger Jürgen Breul und der neue Urologie-Chefarzt Stefan Tritschler (v.l.). Foto: RKK-Klinikum Im RKK Klinikum Loretto-Krankenhaus in Freiburg wurde der Ärztliche Direktor Prof. Jürgen Breul (67) nach 18 Jahren überaus erfolgreichen Wirkens feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger als Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie ist PD Dr. Stefan Tritschler (44), der aus München von einer der größten urologischen Kliniken Europas nach Freiburg wechselt. Neuer Ärztlicher Direktor ist Dr. Frank Hassel (46), Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie. „Unter der Führung von Professor Breul hat sich das Loretto-Krankenhaus zu einem überregional anerkannten Zentrum moderner Urologie auf höchstem Niveau entwickelt“, betonte Geschäftsführer Bernd Fey in seinen Dankesworten. So wurde Breul von Beginn der Focus-Erhebung „Die besten Ärzte“ ohne Unterbrechung als Experte für urologische Tumore und Prostataerkrankungen gelistet. Langjährige Wegbegleiter aus ganz Deutschland ehrten Professor Breul bei der feierlichen Verabschiedung im Loretto-Krankenhaus als „Grandseigneur“ und betonten, dass in der Urologie Deutschlands eine Ära zu Ende gehe. Mitte 2018 wurde Breul von der Südwestdeutschen Gesellschaft für Urologie (SWDGU) die renommierte Gustav Simon-Medaille verliehen. Mit der höchsten Auszeichnung, die die Gesellschaft zu vergeben hat, werden herausragende Persönlichkeiten geehrt, welche die Urologie in Deutschland maßgeblich beeinflusst und vorangebracht haben. Höhepunkt seiner Präsidentschaft in der SWDGU war der 2009 veranstaltete 50. Kongress der Gesellschaft im Konzerthaus in Freiburg. Zweimal von München nach Freiburg Vor Aufnahme seiner Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie im Jahre 2001 war Breul leitender Oberarzt und Extraordinarius für Urologie an der urologischen Klinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Auch Tritschler wechselt als neuer Chefarzt von der Isar an die Dreisam. Er war zuletzt geschäftsführender Oberarzt an der Urologischen Klinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München-Großhadern, wo er seit 2002 seine gesamte Facharztausbildung absolvierte und zwischenzeitlich auch an der Klinik für Transplantations-Chirurgie der Universität München beschäftigt war. An der Ludwig-Maximilians-Universität ist der Facharzt für Urologie, spezielle urologische Chirurgie, fachgebundene Röntgendiagnostik, medikamentöse Tumortherapie und FEBU (Fellow of the European Board of Urology) seit 2012 habilitiert. Seine klinischen Schwerpunkte sind das Prostata- und das Harnblasenkarzinom. Ferner ist er ein ausgewiesener Experte für rekonstruktive Eingriffe an der Harnröhre und am Harnleiter. (Loretto-Krankenhaus / ms)
Mehr erfahren zu: "Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen" Weiterlesen nach Anmeldung Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen In einer randomisierten, offenen Studie mit vier Therapieregimen gegen unkomplizierte Infektionen der unteren Harnwege (HWI) bei Frauen war Nitrofurantoin die wirksamste Therapie. Die einmalige Gabe von Fosfomycin half am wenigsten. […]
Mehr erfahren zu: "ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom" ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom Die Prognose beim neu diagnostizierten metastasierten Prostatakarzinom kann sehr unterschiedlich ausfallen. Könnte die dynamische Überwachung per zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) in Verbindung mit dem PSA-Wert und klinischen Parametern die Genauigkeit der […]
Mehr erfahren zu: "Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz" Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz Der Testosteron-Wert kann bei ansonsten gesunden Patienten mit nicht metastasiertem Hochrisiko-Prostatakrebs als Biomarker für die Frage dienen, ob Docetaxel zusätzlich zu einer Strahlentherapie (RT) und Androgendeprivationstherapie (ADT) verabreicht werden sollte.