Inzwischen 633.000 Eintragungen im Organspende-Register

Im Online-Organspende-Register kann jeder bestimmen, was im Falle des Todes mit den eigenen Organen passieren soll. Symbolbild: Rawpixel.com – stock.adobe.com

Im zentralen Online-Register für Organspenden haben mittlerweile knapp 633.000 Menschen eine Erklärung zu ihrer eigenen Spendebereitschaft hinterlegt.

Dabei stimmten 82 Prozent Organentnahmen nach dem Tod umfassend und ohne Einschränkungen zu, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als Betreiber auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Einen Widerspruch dokumentierten 8,7 Prozent.

Eintragungen über die neuen elektronischen Patientenakten (ePA) spielen dabei eine größere Rolle. Über einen Button in der ePA-App ihrer Krankenkasse gaben inzwischen 334.000 Menschen Erklärungen für das Online-Register ab. Über das Portal kamen zudem 299.000 Erklärungen. Dokumentieren kann man ein prinzipielles Ja oder Nein zu einer Spende nach dem Tod weiter auch auf einem Organspendeausweis oder anders auf Papier. 

Verschiedene Optionen zur Spende-Einstellung 

Möglich sind neben genereller Zustimmung oder Ablehnung auch genauere Festlegungen. Dass sie einzelne Organe von einer Spende ausschließen wollen, erklärten im 2024 gestarteten Online-Register den aktuellen Zahlen zufolge 6,3 Prozent. Zwei Prozent benannten eine Person, die die Entscheidung treffen soll. Eine Spende auf einzelne Organe beschränken wollen ein Prozent.

(dpa/ms)

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