Kopf-Hals-Lymphödeme: CLEAR-Studie untersucht roboterassistierte Rekonstruktion26. Oktober 2026 Symbolbild, KI-generiert. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, untersucht in der CLEAR-Studie die roboterassistierte mikrochirurgische Behandlung von Kopf-Hals-Lymphödemen. Bei dieser Rekonstruktion werden feinste Lymph- und Blutgefäße miteinander verbunden, um den Abfluss der Lymphflüssigkeit zu verbessern. Das eingesetzte Symani-Surgical-System filtert das natürliche Zittern der Hände und skaliert Bewegungen bis zu einem Verhältnis von 1:20. Die Kontrolle verbleibt während des gesamten Eingriffs beim chirurgischen Team. Untersucht werden die Sicherheit und Wirksamkeit der roboterassistierten mikrochirurgischen Behandlung von Kopf-Hals-Lymphödemen, die Qualität der mikrochirurgischen Gefäßverbindungen sowie Veränderungen von Ödemausprägung, Beschwerden, Schluckfunktion und Lebensqualität. Für eine Teilnahme kommen grundsätzlich Personen ab 22 Jahren mit einem gesicherten Kopf-Hals-Lymphödem und entsprechender Eignung für einen mikrochirurgischen Eingriff infrage. Ob ein Studieneinschluss möglich ist, prüft das Studienteam individuell. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können geeignete Patientinnen und Patienten zur Vorstellung und Eignungsprüfung in der Spezialsprechstunde zuweisen: [email protected], Tel.: 0431 500-65785. Ansprechpartnerin ist Dr. Valeria Rodau, Fachärztin der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Phoniatrie und Pädaudiologie am Campus Kiel. Die zuständige Ethikkommission hat das Studienvorhaben geprüft. Sponsor der CLEAR-Studie ist Medical Microinstruments Inc.; nach Angaben des Studienteams bestehen keine Interessenkonflikte.
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