Koronare Herzkrankheit bei Typ-2-Diabetes: Potenzielle neue Biomarker entdeckt19. März 2024 Foto: © Andrey-Popov/stock.adobe.com Forscher des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), der Helmholtz-Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben neuartige Proteinbiomarker identifiziert, die mit der Entstehung einer koronaren Herzkrankheit bei Menschen mit und ohne Diabetes in Zusammenhang stehen. Für ihre Studie, die in der Fachzeitschrift „Cardiovaskuläre Diabetologie“ veröffentlicht wurde, nutzten die Forscher Daten der Genossenschaftlichen Gesundheitsforschung im Landkreis Augsburg (KORA). Die Validierungskohorte umfasste 888 Teilnehmer aus der KORA-Age1-Studie mit 70 Vorfällen einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Dabei gab es während der Nachbeobachtungszeit von 6,9 Jahren 19 vs. 51 Fälle in der Gruppe mit bzw. ohne Typ-2-Diabetes (T2D). Sie untersuchten Blutproben der Probanden auf 233 Plasmaproteine, die mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungen in Zusammenhang stehen. Die Forscher identifizierten somit zwei Proteine, die mit dem Auftreten einer koronaren Herzkrankheit bei Personen mit Diabetes in Zusammenhang stehen, und 29 Proteine bei Personen ohne T2D-Ausgangswert. Sechs dieser Proteine sind neue Kandidaten für die Entstehung einer KHK. Die Ergebnisse dieser Studie tragen wesentlich zu einem besseren Verständnis der Pathophysiologie der KHK bei T2D-Patienten bei und bieten potenzielle neue Ansätze zur Prävention und Behandlung dieser schwerwiegenden Komplikation.
Mehr erfahren zu: "Expertenkonsens sieht Ernährungsberatung als festen Bestandteil der medikamentösen Adipositas-Therapie" Expertenkonsens sieht Ernährungsberatung als festen Bestandteil der medikamentösen Adipositas-Therapie Ein europäisches Expertengremium ist sich einig: Die medizinische Ernährungstherapie, regelmäßige körperliche Aktivität und psychologische Unterstützung sind für eine erfolgreiche und langfristige medikamentöse Adipositas-Therapie unerlässlich.
Mehr erfahren zu: "Schwangerschaft zeigt künftiges kardiometabolisches Risiko auf" Schwangerschaft zeigt künftiges kardiometabolisches Risiko auf Eine Studie zeigt, dass ungünstigere Werte der kardiovaskulären Gesundheit während der Schwangerschaft – auch bei ausbleibenden Komplikationen – mit einem höheren Risiko für kardiometabolische Erkrankungen nach der Entbindung assoziiert sind.
Mehr erfahren zu: "Prädiabetes-Remission könnte Krebsrisiko verringern" Prädiabetes-Remission könnte Krebsrisiko verringern Die Remission eines Prädiabetes scheint weit mehr zu bewirken als nur die Entstehung eines Typ-2-Diabetes zu verhindern. Zwei Tübinger Professoren schlagen vor, die Rückkehr erhöhter Blutzuckerwerte in den Normalbereich als […]