Krabbe und Isbarn wechseln zu den Vivantes-Kliniken nach Berlin16. Februar 2023 Foto: Achim Wagner – stock.adobe.com Prof. Laura-Maria Krabbe (Münster) und PD Dr. Hendrik Isbarn (Hamburg) sollen in diesem Jahr das Leitungsteam der Klinik für Urologie am Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf bereichern. Isbarn beginnt laut Vivantes-Mitteilung seine Tätigkeit am 1. April, Prof. Krabbe die ihre am 1. Juli. Sie folgen auf Prof. Steffen Weikert und Dr. Christian Klopf. In der Zwischenzeit wird die Urologie von Prof. Ahmed Magheli (Vivantes Klinikum Am Urban sowie Friedrichshain) und MU Dr. Dr. Mario Zacharias (Vivantes Auguste-Viktoria Klinikum) geleitet. Durch die zwei Neuzugänge werde das neu aufgesetzte, standortübergreifende Konzept der Vivantes Urologie in Berlin gestärkt, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Um Spitzenmedizin für Berlin anzubieten, bilde Vivantes bereits seit vielen Jahren Zentren, die sich innerhalb der medizinischen Disziplinen spezialisieren. Künftig sollen die Vivantes-Kliniken im Friedrichshain und am Urban, das Auguste-Viktoria-Klinikum und das Humboldt-Klinikum als Vivantes Prostatazentrum und bei der Behandlung aller urologischen Erkrankungen noch enger zusammenarbeiten. Krabbe und Isbarn ergänzen das Chefarztteam um Prof. Jonas Busch, PD Dr. Stefan Hinz, Magheli und Zacharias, die an den verschiedenen Standorten im Einsatz sein werden. Krabbe studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und absolvierte ihre Facharztweiterbildung in der Klinik für Urologie und Kinderurologie am dortigen Universitätsklinikum (UKM). Erste Berufsstationen führten sie mehrfach an das Department of Urology des Southwestern Medical Centers in Dallas (USA). Seit 2018 arbeitet sie als Oberärztin der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum Münster sowie als assoziierte Professorin für Urologie an der University of Texas. Seit 2019 leitet sie das im selben Jahr gegründete Nierentumorzentrum am UKM und wurde 2020 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Sie ist benannte Operateurin des Prostata- und Nierentumorzentrums am UKM und führt uro-onkologische und abdominell-rekonstruktive Operationen hauptsächlich roboterassistiert mit dem DaVinci-Operationssystem durch. Sie ist in einer Vielzahl von Fachgesellschaften aktiv und wurde 2022 in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) gewählt. Isbarn studierte am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Seine Ausbildung zum Facharzt für Urologie absolvierte er am UKE und am universitären Prostatakarzinom-Zentrum der international renommierten Martini-Klinik Hamburg mit einem klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt in der Uro-Onkologie. Eine weitere Berufsstation führte ihn an die Universität Montreal (Kanada), an der er in der „Cancer Prognostics and Health Outcomes Unit“ seine wissenschaftliche Arbeit weiter vertiefte. Die Habilitation für das Fach Urologie sowie die Ernennung zum Oberarzt am UKE erfolgte 2012. Seit 2017 ist er leitender Arzt und Mitglied der Faculty der Martini-Klinik, des weltweit größten Prostatazentrums. Er sei insbesondere auf die nervschonende, Potenz- und Kontinenz-erhaltende Therapie von Patienten mit Prostatakarzinomen spezialisiert und ist ein ausgewiesener Spezialist sämtlicher Operationsformen, inklusive der DaVinci-Technik, heißt es in der Vivantes-Mitteilung. (Vivantes/ms)
Mehr erfahren zu: "Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen" Weiterlesen nach Anmeldung Head-to-Head-Test favorisiert Nitrofurantoin gegen unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Frauen In einer randomisierten, offenen Studie mit vier Therapieregimen gegen unkomplizierte Infektionen der unteren Harnwege (HWI) bei Frauen war Nitrofurantoin die wirksamste Therapie. Die einmalige Gabe von Fosfomycin half am wenigsten. […]
Mehr erfahren zu: "ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom" ctDNA schärft Prognose bei neu diagnostiziertem metastasierten Prostatakarzinom Die Prognose beim neu diagnostizierten metastasierten Prostatakarzinom kann sehr unterschiedlich ausfallen. Könnte die dynamische Überwachung per zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) in Verbindung mit dem PSA-Wert und klinischen Parametern die Genauigkeit der […]
Mehr erfahren zu: "Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz" Hochrisiko-Prostatakrebs ohne Metastasen: Testosteron als Biomarker für Docetaxel-Zusatz Der Testosteron-Wert kann bei ansonsten gesunden Patienten mit nicht metastasiertem Hochrisiko-Prostatakrebs als Biomarker für die Frage dienen, ob Docetaxel zusätzlich zu einer Strahlentherapie (RT) und Androgendeprivationstherapie (ADT) verabreicht werden sollte.