Krebstherapie: Wie Sport Kindern hilft7. Februar 2023 Podcastlogo. Bild: Deutsche Sporthochschule Köln Wissenschaftspodcast anlässlich des Internationalen Kinderkrebstages am 15. Februar. Krebserkrankungen zählen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen – bei Erwachsenen und bei Kindern. Circa 2200 Kinder erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. Leukämie ist bei ihnen die häufigste Krebserkrankung. Zwar können über 80 Prozent der betroffenen Kinder geheilt werden, die Therapie hat aber starke Nebenwirkungen: Die Kinder fühlen sich müde, können sich schwer konzentrieren und bewegen sich fast gar nicht mehr. Eine Sporttherapie kann ihnen dabei helfen, die Nebenwirkungen der Behandlung besser zu verkraften und schneller wieder fit zu werden. Wie genau und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es zur Sporttherapie gibt, darüber spricht Sportwissenschaftlerin Dr. Vanessa Oschwald im Wissenschaftspodcast der Deutschen Sporthochschule Köln.Am 15. Februar ist der internationale Kinderkrebstag, der im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde, um auf krebskranke Kinder und Jugendliche und deren Angehörige aufmerksam zu machen. Diesen Tag nimmt „Eine Runde mit …“, der Wissenschaftspodcast der Sporthochschule, zum Anlass, um über die Krebstherapie bei Kindern zu sprechen. Im Detail geht es um die positiven Effekte, die Sport und Bewegung haben können. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße setzen Oschwald und ihre Kollegen vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Sportprogramme in der Klinik um.Oschwald gibt im Wissenschaftspodcast praktische Einblicke in den Klinikalltag einer Kinderkrebsstation und sensibilisiert für die enormen Belastungen, denen die gesamte Familie eines an Krebs erkrankten Kindes ausgesetzt ist. Sie erklärt, welche Auswirkungen die Krebsbehandlung auf die Kinder hat und wieso es wichtig ist, dass die Kinder auch während der Therapie im Krankenhaus in Bewegung bleiben. Denn die langen Liegezeiten und der Bewegungsmangel haben viele negative Auswirkungen: Die Muskeln werden schwächer, die Knochendichte nimmt ab, das Herz-Kreislaufsystem wird nicht mehr beansprucht. Hier setzt das Sportprogramm an; es reicht von kleinen Mobilitätsübungen über spielerische Kräftigungsübungen bis hin zum Vibrationsplattentraining. Und hinzu kommt: „Durch Sport fühlt man, was man leisten kann. Man wird fitter, fühlt sich wacher und stärker und traut sich etwas zu. Der Sport stärkt auch das soziale Gefüge“, sagt Oschwald.„Eine Runde mit …“ (Folge 23) ist auf der Webseite der Deutschen Sporthochschule Köln unter www.dshs-koeln.de/einerundemit erreichbar und zusätzlich überall dort zu finden, wo es Podcasts gibt.
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