KV Hessen: Mehr Kinderärzte nur bei zusätzlichem Honorar3. April 2019 Foto: © exclusive-design – Fotolia.com Die Mitglieder der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen haben in ihrer Sitzung einstimmig eine Resolution zu Veränderungen in der Bedarfsplanung von Kinderärztinnen und Kinderärzten verabschiedet. Durch die zum 1. Juli 2019 überarbeitete Bedarfsplanungsrichtlinie wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Niederlassung von zusätzlichen Kinderärzten möglich. Diesen dringend benötigten, zusätzlichen Arztsitzen müsse aber auch zusätzliches Honorar folgen, erklärten die Vertreter der KV Hessen in der Resolution. Eine „Einpreisung“ zusätzlicher Arztsitze bei gleichbleibendem Honorar sei keine Option. „Die Bedarfsplanung wird zum 01.07.2019 die allgemeinpädiatrische Versorgung erweitern, weil sie bei steigenden Patientenzahlen die Versorgung unter der jetzigen Bedarfsplanung nicht mehr erfüllen können. An dieser Stelle wirken sich gesellschaftliche Veränderungen, das Entstehen neuer Krankheiten sowie zunehmend verunsicherte Eltern, die Krankheiten nicht mehr richtig einschätzen können, besonders aus. Zusätzliche Sitze sind also dringend notwendig, belasten aber nach der gültigen Honorarsystematik das ohnehin begrenzte Honorarvolumen der Fachgruppe. Zusätzliche Sitze müssten somit durch das Honorar aller niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte im jeweiligen KV-Bereich finanziert werden. Wir fordern eine adäquate Anpassung mit einer basiswirksamen Steigerung des Honorarvolumens in der Fachgruppe. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen wird die Forderung nach einer notwendigen Finanzierung zusätzlicher Vertragsarztsitze in den demnächst beginnenden Honorarverhandlungen stellen“, so der Wortlaut der Resolution.
Mehr erfahren zu: "Kinder mit OSA: Erhöhtes Risiko für Grippe und COVID-19" Kinder mit OSA: Erhöhtes Risiko für Grippe und COVID-19 Unabhängig von Alter und Gewicht haben Kinder mit Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) ein doppelt so hohes Risiko, an Grippe oder COVID-19 zu erkranken, wie gesunde Kinder – auch nach Adenotonsillektomie.
Mehr erfahren zu: "Forscher entwickeln neuartige Therapie für das Phelan-McDermid-Syndrom" Forscher entwickeln neuartige Therapie für das Phelan-McDermid-Syndrom Ein internationales Team unter der Leitung des Ulmer Universitätsmediziners Prof. Tobias M. Böckers erhält bis zu 1,7 Millionen Euro, um eine neuartige Therapie für das Phelan-McDermid-Syndrom zu entwickeln.
Mehr erfahren zu: "Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden" Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden Fraktionen und Regierung stehen in Schleswig-Holstein geschlossen hinter dem Universitätsklinikum: Viel Geld fließt in Forschung, Versorgung und Modernisierung. Doch die Entscheidung bringt auch neue Schulden für das Land.