Literaturpreis der DGU 2018: G.-F.-L.-Stromeyer Medaille an das Fachbuch “Schwerverletztenversorgung” verliehen23. Oktober 2018 Foto: © BillionPhotos.com – Fotolia.com Die Herausgeber des medizinischen Fachbuchs „Schwerverletztenversorgung“ aus dem Stuttgarter Georg Thieme Verlag haben die G.-F.-L.-Stromeyer Medaille 2018 erhalten. Als Leiter der Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der DGU haben Prof. Gerrit Matthes und Dr. Heiko Trentzsch den Literaturpreis der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. (DGU) entgegengenommen. Die Auszeichnung fand am 22. Oktober 2018 im Rahmen des Präsidenten-Dinners des DKOU in Berlin statt. Die DGU verleiht die Stromeyer Medaille seit 2001 jährlich an Publikationen, die sich durch einen hohen wissenschaftlichen Informationswert für Praxis und Lehre in der Unfallchirurgie und übergreifenden Traumatologie hervortun. ‘Kochbuch’ für den Arzt Fachbuch „Schwerverletztenversorgung“ (Herausgeber: Flohé et. al.) aus dem Georg Thieme Verlag. Quelle: Georg Thieme Verlag Die Behandlung von schwerverletzten Patienten ist eine besondere Herausforderung für den verantwortlichen Arzt: Oft sind es viele unterschiedliche Verletzungen, die ein umgehendes, aber auch umsichtiges Handeln verlangen. „Erfolgt die Einlieferung noch dazu am Wochenende oder im Nachtdienst müssen diensthabende Ärzte die Dringlichkeit aller erdenklichen Verletzungen abschätzen können. Nur dann sind sie in der Lage, zeitnah notwendige Behandlungsschritte einzuleiten oder selbst entsprechende Notfallmaßnahmen durchzuführen“, erklären die Herausgeber und beschreiben damit gleichzeitig die Motivation für das Buchprojekt „Schwerverletztenversorgung“. Während der gemeinsamen Arbeit im Vorstand für die Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der DGU nahm das Vorhaben konkrete Züge an: „Wir stellten uns eine Art ‚Kochbuch‘ für den Oberarzt oder den als Traumateamleader verantwortlichen Dienstarzt vor. Gefüllt mit Praxistipps und Fallbeispielen, Hinweisen auf mögliche Fallstricke und vielen Skizzen und Bildern kommt das Buch dieser Vorstellung sehr nahe.“ Erschienen ist es im Frühjahr 2018. Alle Mitwirkenden freuen sich über die Verleihung der Stromeyer-Medaille: „Alle waren mit Herzblut dabei“, so die zuständige Programmplanerin im Georg Thieme Verlag, Antje-Karen Richter. „Die fachliche Kompetenz sowie die konstruktive und zielführende Arbeitsweise aller Beteiligten war der Schlüssel zum Erfolg für dieses Projekt“, erklärt sie.
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