Lünemann übernimmt Professur für Neuroimmunologie in Münster25. Februar 2019 Prof. Jan Lünemann hat die Professur für Neuroimmunologie an der Universität Münster übernommen. (Foto: FZ/E. Wibberg) Die universitäre Multiple-Sklerose-Forschung in Münster erhält weitere Verstärkung: Prof. Jan Lünemann unterstützt ab sofort die ärztliche und wissenschaftliche Arbeit an Universität und Universitätsklinikum Münster als Oberarzt sowie Leiter einer Forschungsgruppe. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem exzellenten Team der Neurologie sowie auf interessante fachübergreifende, interdisziplinäre Projekte am Standort Münster“, sagte Prof. Jan Lünemann. Vor seiner Berufung auf eine W3-Professur für Neurologie mit Schwerpunkt Neuroimmunologie an der WWU arbeitete er als Assistenzprofessor am Institut für Experimentelle Immunologie und Oberarzt für Neurologie am Universitätsspital Zürich. Lünemann will Forschung und klinische Versorgung eng miteinander verbinden. Ergebnisse der immunologischen Grundlagenforschung sollen möglichst schnell zur Lösung klinischer Fragen verwendet werden. Umgekehrt soll das Wissen aus der klinischen Tätigkeit in die Arbeit des Labors einfließen. „Mit diesem translationalen Ansatz wollen wir Faktoren, die an der Entstehung von entzündlich-neurologischen Erkrankungen beteiligt sind, identifizieren und besser verstehen. So können wir Betroffenen zu der für sie optimalen Behandlung verhelfen und neue wirksame Therapien entwickeln.“ In der Universitätsmedizin Münster findet der 46-jährige optimale Bedingungen, um diese Pläne zu verfolgen. „Ich sehe hier in Münster ein tolles weiteres Entwicklungspotenzial für eine bereits sehr starke Neuroimmunologie und Entzündungsforschung. Deshalb habe ich mich bewusst für genau diesen Standort entschieden“. Das freut auch den Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Münster: „Entzündungsforschung und Neurowissenschaften sind zwei unserer großen Forschungsschwerpunkte“, sagte Prof. Mathias Herrmann. “Wenn es uns gelingt, einen jungen, international angesehenen Wissenschaftler aus dem Ausland zurückzuholen, werte ich das als großen Erfolg.”
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