LWL-Medienambulanz in Bochum unter neuer Leitung23. Januar 2018 Der neue Leiter der LWL-Medienambulanz: Dr. Jan Dieris-Hirche (Foto: privat) Dr. Jan Dieris-Hirche leitet seit dem 1. Januar 2018 die Medienambulanz der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und löst damit Dr. Bert te Wildt ab, der zu Jahresbeginn zu einer Klinik in Süddeutschland wechselte. Dr. Bert Te Wildt hatte die Medienambulanz 2011 gegründet und 2016 das vom Bundesministerium geförderte OASIS-Projekt ins Leben gerufen. OASIS steht für Online-Ambulanz-Service für Internet-Süchtige und soll im Rahmen von webcam-basierten Sprechstunden die Versorgung von Internet- und Computerspielsüchtigen verbessern. Dr. Jan Dieris-Hirche hatte am Ausbau der deutschlandweit bekannten Ambulanz in den zurückliegenden Jahren maßgeblich mitgewirkt. Der 37-Jährige Oberarzt behandelt seit 2013 als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Menschen mit einer Internetabhängigkeit sowie mit einer Verhaltenssucht. Die Medienambulanz bietet derzeit zwei ambulante Psychotherapiegruppen für Menschen mit Internetsucht sowie Cybersexsucht an. Bei zusätzlich komorbiden psychischen Störungen ist auch eine stationäre psychosomatische Behandlung für Menschen mit Internetsucht möglich. Das OASIS-Projekt bleibt in Bochum und wird auch in Zukunft durch das Team der LWL-Universitätsklinik in Zusammenarbeit mit Bert te Wildt koordiniert und betreut. Am Herzen liegt Dieris-Hirche die Fortführung der Forschungstätigkeiten rund um die Online-Abhängigkeit. In Kooperation mit Prof. Matthias Brandt vom Center for Behavioral Addiction Research Duisburg (CeBAR) startet in diesen Tagen eine neue Studie zur Beforschung der Wirkung von suchtassoziierten Reizen auf die kognitiven Funktionen von Internetsüchtigen. Hierzu sucht die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie unter Leitung von Dieris-Hirche Studienteilnehmer mit einer Online-Computerspielabhängigkeit und einer Cybersexabhängigkeit. Interessierte können sich melden unter 0234/5077-3333 oder -3135.
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