Mediclin-Klinikum Soltau mit neuem Ärztlichem Direktor8. Mai 2019 PD Dr. Philipp Hüllemann ist neuer ärztlicher Direktor und Chefarzt der Akutneurologie am Mediclin-Klinikum Soltau. (Foto: Mediclin-Klinikum Soltau) Seit dem 1. Mai 2019 ist PD Dr. Philipp Hüllemann neuer Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Akutneurologie am Mediclin-Klinikum Soltau. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Alfons Meyer, der den neurologischen Akutbereich des ehemaligen Reha-Zentrums vor 15 Jahren maßgeblich weiterentwickelt hat, will er den Standort und die Neurologische Klinik weiter ausbauen. „Angesichts komplexer werdender neurologischer Erkrankungen bauen wir unser Behandlungsangebot in der Akutneurologie konsequent aus. Erfreulicherweise konnten wir PD Dr. Philipp Hüllemann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, für diese Aufgabe gewinnen“, sagte Sebastian Bergholz, Kaufmännischer Direktor des Mediclin-Klinikums. „Mit seiner Expertise können wir unseren Versorgungsauftrag optimal erfüllen.“ Gleichzeitig bedankte sich Bergholz bei Dr. Alfons Meyer für den Auf- und Ausbau der Klinik für Neurologie: „Sie haben in den vergangenen Jahren unglaublich viel für die neurologische Abteilung und für die gesamte Klinik getan. Und ich bin sicher, dass Sie das medizinische Profil der Klinik auch weiterhin zusammen mit PD Dr. Hüllemann bestmöglich ausbauen werden.“ In der Neurologie können mehr als 150 Patienten mit schweren und schwersten neurologischen Erkrankungen (Phase B, C und D) versorgt werden. Die Akutneurologie umfasst 42 Betten, darunter 12 Plätze zur Beatmungsentwöhnung (Weaning). Hüllemann vertritt den gesamten medizinisch-ärztlichen Bereich des Mediclin-Klinikums Soltau und verantwortet die Akutneurologie. Er verfügt insbesondere auf dem Gebiet der Intensivmedizin und Schmerztherapie breite klinische und wissenschaftliche Erfahrung. Der Facharzt für Neurologie mit den Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Geriatrie begann seine klinische Tätigkeit in einer der größten deutschen Neurologischen Kliniken, in der Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek. In der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, war er für den Schlaganfallbereich und die Notfallversorgung oberärztlich zuständig, leitete das neurovaskuläre Ultraschalllabor und stellvertretend die Sektion Neurologische Schmerzforschung und -therapie. „Ich bleibe mit der Uniklinik Kiel assoziiert und möchte mich für Weiterbildungen und Promotionen junger Mediziner weiterhin engagieren“, sagte Hüllemann, der eine außerplanmäßige Professur anstrebt. Neben seiner Lehrtätigkeit in der Neurologie und Schmerztherapie ist er wissenschaftlicher Koordinator des vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Frühdetektion von Schmerzchronifizierung: eine Analyseapplikation zur Integration sensorischer Profile und Marker“. Die über drei Jahre angelegte multizentrische Studie soll durch Blutanalysen eine Früherkennung chronischer Schmerzen und eine individualisierte Therapie ermöglichen.
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