Meilenstein: Mehr als 3000 Organtransplantationen am Herzzentrum der Charité30. April 2026 Team des Transplanatationsprogramms am DHZC mit den beiden “Meilensteinpatienten” (v. l.): Christoph Knosalla (chirurg. Leiter Transplantationsprogramm), Paul Schmidt-Hellinger (Leiter Pneumologie), Patient Steffen S., Volkmar Falk (Ärztlicher Direktor des DHZC), Patientin Mehtap C., Yaroslav Mykychak (Kinderherzchirurg), Felix Schönrath (kard. Leiter Transplantationsprogramm) und Pflegefachkraft Sabine Strachotta. (Foto: ©DHZC/Tischer) Das Deutsche Herzzentrum der Charité (DHZC) verzeichnet einen wichtigen Meilenstein: Dort sind bereits mehr als 3000 Organtransplantationen durchgeführt worden. Im Zeitraum von 2021 bis 2025 wurden insgesamt 273 Herz-, Lungen- und Herz-Lungen-Transplantationen durchgeführt, wie die Einrichtung mitteilte. Das Zentrum zählt nach eigenen Angaben zu den größten Programmen dieser Art in Deutschland und Europa. „Transplantationsmedizin ist immer Teamarbeit auf höchstem Niveau. Dieser Meilenstein steht für die Leistung vieler Generationen von Mitarbeitenden und vor allem für die Chance auf ein neues Leben für unsere Patientinnen und Patienten“, sagte Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des DHZC, laut Mitteilung. Dreitausendste Organtransplantation im Januar Die 3000. Organtransplantation war den Angaben nach eine Lungentransplantation, die im Januar erfolgreich bei einem 55-Jährigen aus Magdeburg durchgeführt wurde. Bei dem sportlich aktiven Ingenieur sei 2023 eine Lungenfibrose festgestellt worden. Bei dieser nicht heilbaren Erkrankung ist demnach das Lungengewebe chronisch entzündet. Dadurch vernarbe, versteife und verhärte es sich, was die Sauerstoffaufnahme deutlich erschwere. Seit vergangenem September war er für eine Transplantation am DHZC gelistet. Nun stehe er kurz vor der Entlassung in die Rehabilitation. In derselben Nacht erhielt als 3001. Organtransplantation eine Berlinerin ein neues Herz. Die 51-Jährige kam demnach mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt, der sogenannten Fallot-Tetralogie. Inzwischen sei sie bereits aus der Rehabilitation nach Hause entlassen worden. Laut DHZC sorge sie sich noch vor möglichen Komplikationen – allerdings wachse auch die Zuversicht und die Dankbarkeit für eine neue Chance durch die Transplantation.
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