Mit Yoga gegen Obstruktive Schlafapnoe atmen: Shitali-Pranayama zeigt positive Effekte9. Juli 2026 Foto: Natalya Ugryumova/stock.adobe.com Ägyptische Forschende haben die Wirksamkeit einer speziellen Yoga-Atemübung bei Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) untersucht. Sie stellten fest, dass sich nach zwölf Wochen eine Reihe von Parametern verbessert hatte. Dem Shitali-Pranayama, einer speziellen Atemübung beim Yoga, wird eine kühlende Wirkung nachgesagt. Welche Auswirkungen diese spezielle Atemtechnik – mit langsamer Einatmung bei gerollter Zunge und langsamer Ausatmung – bei Patienten mit Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) hat, wurde nun an 40 betroffenen Patienten untersucht. Beschrieben haben die Forschungsergebnisse Wissenschaftler um den Erstautor Ali Mohamed Ali Ismail von der Abteilung für Physiotherapie bei Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie in der Geriatrie an der Universität Kairo. Yoga-Atemübung verbesserte Schlafapnoe-Symptome signifikant Wie die Verfasser der Arbeit in „Respiratory Medicine“ berichten, waren die Studienteilnehmer (beiderlei Geschlechts) zwischen 35 und 58 Jahre alt und litten an einer leichten bis mittelschweren OSA, ermittelt mittels Polysomnographie und dem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI). Die Forschenden teilten die Probanden randomisiert in einer Shitali-Atemübungsgruppe (12 Wochen tägliches Shitali-Training; n = 20) und eine Kontrollgruppe (Warteliste; n = 20) auf. Nach zwölf Wochen beobachteten die Wissenschaftler in der SRT-Gruppe signifikante Verbesserungen hinsichtlich der Atemfrequenz, des AHI, des systolischen sowie des diastolischen Blutdrucks und auf dem Pittsburgh Quality of Sleep Index Questionnaire. Auch die Werte beim Epworth-Fragebogen und bei der Beurteilung durch die jeweiligen Patienten-Lebenspartner auf einer visuellen Analogskala fielen zu diesem Zeitpunkt in der SRT-Gruppe besser aus. In der Kontrollgruppe waren nach 12 Wochen keine signifikanten Verbesserungen bezüglich der untersuchten Parameter festzustellen. (ac/BIERMANN) .
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