Motivation zu mehr körperlicher Aktivität bei Asthmapatienten: Wearables noch ausbaufähig

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Der Einsatz von Fitness-Trackern, sogenannter Wearables (WDs), hat sich in einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung als nicht mit einer erhöhten körperlichen Aktivität bei Asthmapatienten assoziiert erwiesen.

Die Autoren der Studie fordern, dass weiter geforscht werden müsse, um Strategien zu identifizieren, mit denen sich die Effektivität von WDs in dieser Population steigern lässt, wenn es um mehr Bewegung geht.

Die Verfasser der Arbeit hatten auf Daten aus dem Behavioral Risk Factor Surveillance System für das Jahr 2017 zurückgegriffen – aufgenommen in die sekundäre Analyse wurden Personen, die laut eigenen Angaben eine Asthmadiagnose erhalten hatten (n = 497). Ebenfalls auf der Grundlage von Informationen der Patienten selbst teilte man diese in WD-Nutzer und Nicht-Nutzer ein. Gemessen wurde die mit körperlicher Aktivität verbrachte Zeit in Minuten pro Woche, starke körperliche Aktivität in Minuten und ob das Ausmaß der Aktivität den nationalen Empfehlungen entsprach. 

WDs nutzten nur 28,19 % (95 %-KI 19,36–38,30) der beurteilten Probanden, und 65,91 % (95 %-KI 57,36–73,82) entsprachen den Bewegungsempfehlungen. Die nicht adjustierten und adjustierten linearen Regressionen ergaben keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen – weder im Hinblick auf die Bewegung gemessen in Minuten pro Woche, noch in Bezug auf das Ausmaß starker körperlicher Aktivität. Zudem stellten die Forschenden keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen dem Tragen von WDs und der Einhaltung der Empfehlungen für körperliche Aktivität fest (p>0,05).  

(ac)