Nahrungsergänzung mit D-Mannose begünstigt schnellere Genesung28. Dezember 2023 Foto: © Satjawat – stock.adobe.com Ein Nahrungsergänzungsmittel mit D-Mannose, Zitronensäure, präbiotischen Ballaststoffen, Astragalus und Löwenzahn kann bei Frauen mit unkomplizierten Harnwegsinfektionen die Genesung verbessern. Dies zeigt eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 70 Frauen. Die Patientinnen hatten eine unkomplizierte Harnwegsinfektion (≥ 1 Harnwegssymptom und Bakteriurie). Das Nahrungsergänzungsmittel wurde über 5 Tage 2-mal am Tag eingenommen, zusätzlich zur Standardtherapie mit Phenazopyridin und harnalkalisierenden Substanzen. In der mit dem Mittel behandelten Gruppe war die Harnwegsinfektion an Tag 6 bei 34,3% der Frauen ausgeheilt, während sie in der Placebogruppe bei allen noch vorhanden war (p<0,0001). An Tag 35 waren in der Gruppe mit Nahrungsergänzungsmittel 88,6% der Frauen von der Harnwegsinfektion genesen, in der Placebogruppe waren es 20% (p<0,0001). Mit dem Nahrungsergänzungsmittel hatte an Tag 35 keine der Frauen noch moderate oder schwere Symptome, während in der Placebogruppe 25,7% weiter moderate und 11,4% weiter schwere Symptome hatten. Auch die bakterielle Resolution war in der mit dem Nahrungsergänzungsmittel behandelten Gruppe höher. An Tag 6 waren bei 85,7% der Frauen keine Bakterien mehr im Mittelstrahl-Urin nachweisbar, an Tag 35 bei keiner. Unter Placebo war an Tag 6 nur bei 14,3% der Frauen und an Tag 35 nur bei 40% keine Bakteriurie mehr nachweisbar (p<0,0001). (nec)
Mehr erfahren zu: "Studie zu Schwangerschaftsübelkeit deckt sechs neue genetische Zusammenhänge auf" Studie zu Schwangerschaftsübelkeit deckt sechs neue genetische Zusammenhänge auf Eine neue Studie identifizierte insgesamt zehn Gene, die mit der schwersten Form der Schwangerschaftsübelkeit, der Hyperemesis gravidarum, in Verbindung stehen. Sie liefert Hinweise auf zugrundeliegende biologische Mechanismen und potenzielle neue […]
Mehr erfahren zu: "Krebsmedikament könnte IVF-Erfolgsrate bei Frauen mit geringer ovarieller Reserve verbessern" Krebsmedikament könnte IVF-Erfolgsrate bei Frauen mit geringer ovarieller Reserve verbessern Forscher haben herausgefunden, dass die zusätzliche Gabe von Letrozol (einem häufig in der Brustkrebstherapie eingesetzten Medikament) zu einem Standard-Hormonprotokoll der In-vitro-Fertilisation (IVF) die Wahrscheinlichkeit einer Lebendgeburt bei Frauen mit eingeschränkter […]
Mehr erfahren zu: "Tuberkulose in Schwangerschaft und Wochenbett möglicherweise unterschätzt" Tuberkulose in Schwangerschaft und Wochenbett möglicherweise unterschätzt Das Risiko für Tuberkulose in Schwangerschaft und Wochenbett wird offenbar deutlich unterschätzt. Eine Modellierungsstudie zeigt ein erhöhtes Erkrankungsrisiko, insbesondere bei Frauen mit HIV.