Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK: Start der öffentlichen Konsultationsphase28. August 2018 Bild: © Robert Kneschke – fotolia.com Die überarbeitete Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK steht ab sofort bis zum 24. September 2018 zur öffentlichen Konsultation bereit. Jeder ist dazu eingeladen, die Leitlinie kritisch zu kommentieren. Die chronische KHK und der akute Myokardinfarkt führen die Todesursachenstatistik in Deutschland an. Die NVL Chronische KHK soll zur Verbesserung der Versorgung dieser Patienten beitragen. Für die 5. Auflage wurden die Kapitel Konservative nicht medikamentöse Therapie, Medikamentöse Therapie, Rehabilitation und Versorgungskoordination grundlegend überarbeitet. Erörtert werden unter anderem der Stellenwert körperlichen Trainings, verschiedene Strategien der Lipidsenkung sowie die Möglichkeit einer dualen Therapie bei Patienten mit elektiver PCI und Indikation zur oralen Antikoagulation. Das öffentliche Konsultationsverfahren ist ein Qualitätsmerkmal des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien. Hier besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse der über 2-jährigen Arbeit der Leitliniengruppe zu begutachten. Die Leitliniengruppe prüft die eingegangenen Vorschläge sorgfältig und entscheidet über deren Berücksichtigung. Alle Kommentare und deren Bewertung werden im Leitlinienreport veröffentlicht. Seit gestern bis zum 24. September 2018 sind Fachkreise und Interessierte eingeladen, die Konsultationsfassung der NVL Chronische KHK zu kommentieren. Kommentare können nur dann bearbeitet werden, wenn sie mit dem Kommentierungsbogen per E-Mail an [email protected] gesendet werden. Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Es zielt auf die Entwicklung und Implementierung versorgungsbereichsübergreifender Leitlinien zu ausgesuchten Erkrankungen hoher Prävalenz, wie Asthma, COPD, Diabetes, Herzinsuffizienz, Chronische KHK, Kreuzschmerz und Depression ab. Mit der Durchführung, Organisation und Koordinierung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) beauftragt.
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