Nebennierenerkrankungen: Wirkstoff kann laut Studie Nebenwirkungen reduzieren7. Oktober 2024 Foto: © Sebastian-Kaulitzki/stock.adobe.com Forscher des University College London Hospitals NHS Foundation Trust (UCLH), Vereinigtes Königreich, haben einen Weg gefunden, die Nebenwirkungen der Behandlung einer Nebennierenerkrankung zu verringern. In der Studie, die in der Fachzeitschrift „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurde, fand das Team heraus, dass die Verwendung des Medikaments Crinecerfont Patienten mit kongenitaler adrenaler Hyperplasie (CAH) eine sichere Reduzierung ihrer Glukokortikoiddosis ermöglicht, die zu Immunsuppression, Knochenverlust und Stoffwechselkomplikationen führen kann. Ergebnisse der Forschung Es wurde über die Daten der ersten 24 Wochen der Studie berichtet. Alle Patienten nahmen Glukokortikoide ein. Eine Gruppe nahm Crinecerfont zusätzlich zu ihren Glukokortikoiden ein, die andere Gruppe nicht. Die Teilnehmer wussten nicht, zu welcher Gruppe sie gehörten. Nach 24 Wochen konnte die Gruppe, die Crinecerfont einnahm, ihre Glukokortikoiddosis um 27,3 Prozent senken. In der Placebogruppe waren es 10,3 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt nahmen 63 Prozent der Teilnehmer in der Crinecerfont-Gruppe Glukokortikoide in einer Dosis ein, die nicht mehr supraphysiologisch war, verglichen mit nur 18 Prozent in der Placebo-Gruppe. Dr. Umasuthan Srirangalingam, Studienleiter am UCLH, kommentiert die Ergebnisse: „Wir freuen uns, berichten zu können, dass mit Crinecerfont die von den Patienten benötigten Glukokortikoide auf sichere Weise reduziert werden können, während gleichzeitig die Kontrolle über das CAH erhalten bleibt. Langfristig dürfte dies die Nebenwirkungen verringern und die Langzeitbehandlung der Patienten sicherer machen.“
Mehr erfahren zu: "Termingarantie? Koalition ringt um „gesetzlich oder privat“" Termingarantie? Koalition ringt um „gesetzlich oder privat“ Für die gesetzlichen Krankenkassen sind bessere Bedingungen für Versicherte bei der Terminvergabe „überfällig“. In der schwarz-roten Koalition werden Rufe nach Änderungen dringlicher. Kommt das duale System von gesetzlicher und privater […]
Mehr erfahren zu: "Antipsychotika: Die ersten 90 Tage nach Therapiebeginn sind metabolisch besonders kritisch" Weiterlesen nach Anmeldung Antipsychotika: Die ersten 90 Tage nach Therapiebeginn sind metabolisch besonders kritisch Blutzucker und Körpergewicht verändern sich nach einem Therapiebeginn mit Antipsychotika besonders schnell. Olanzapin scheint dabei mit den stärksten frühen Veränderungen verbunden zu sein. Auch ein zugrundeliegender Prädiabetes und das Geschlecht […]
Mehr erfahren zu: "CKM-Syndrom: Starker Anstieg des hs-CRP-Werts bereits im Frühstadium" CKM-Syndrom: Starker Anstieg des hs-CRP-Werts bereits im Frühstadium US-amerikanische Daten deuten an, dass sich das hochsensitive C-reaktive Protein (hs-CRP) bereits in Stadium 1 des kardiovaskulär-renalen-metabolischen (CKM-)Syndroms nahezu verdoppelt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Prävention von Herz-Kreislauf- […]