Neue Leitung für die Urologie am Klinikum Wolfsburg5. Januar 2026 Florian Fuller hat Anfang Januar im Klinikum Wolfsburg die Leitung der Klinik für Urologie: übernommen. Foto: Thorsten Eckert Prof. Florian Fuller, zuvor in Cottbus, übernimmt die Chefarztposition der Urologie am Klinikum Wolfsburg. Damit soll nach Angaben des Klinikums besonders die Roboterchirurgie gestärkt werden. Im Bereich der urologischen Tumorchirurgie gilt Professor Fuller laut einer Mitteilung des Klinikums ein versierter Experte im roboterassistierten Operieren. Das Klinikum habe mit Unterstützung seines Trägers, der Stadt Wolfsburg, in das DaVinci-System investiert und bereite mit internen Schulungen und Trainingsprogrammen die Inbetriebnahme vor. Ein besonderer Schwerpunkt Fullers sei die potenzerhaltende radikale Prostatektomie, heißt es weiter. Als Urologe besitze er zudem langjährige Erfahrungen in der Andrologie und in der interdisziplinären Behandlung von Tumorpatienten. Fuller engagiere sich zusätzlich in der Arztausbildung sowie im internationalen wissenschaftlichen Austausch. Stationen in Göttingen, Berlin, Hannover und Cottbus Fuller sammelte nach seinem Studium der Humanmedizin und seiner Promotion an der Universitätsmedizin Göttingen insbesondere an der Charité in Berlin langjährige Erfahrungen in der Klinik für Urologie. Er habilitierte dort und wurde 2010 zunächst zum Oberarzt und 2016 zum Leitenden Oberarzt ernannt. Zu Beginn des Jahres 2019 verließ Fuller Berlin und übernahm innerhalb des Klinikums Region Hannover, einem kommunalen Krankenhausverbund, erstmals eine Chefarzt-Position. Am Klinikum Robert Koch in Gehrden nahe Hannover etablierte der Urologe erfolgreich die Robotik in der Uroonkologie mit jährlich über 200 roboterassistierten Eingriffen. In den vergangenen zwei Jahren war Fuller in Cottbus tätig, wo er an der Medizinischen Universität Lausitz als Operateur und Ausbilder die robotergestützten Eingriffe an Prostata, Niere und Harnblase verantwortete. Dank an Armin Leitenberger „Wir freuen uns, dass wir unseren Patientinnen und Patienten auch künftig modernste Urologie und urologische Krebschirurgie direkt vor Ort anbieten können“, erklärt Dennis Weilmann, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, die Trägerin des Klinikums ist. „Mit Prof. Dr. med. Florian Fuller, der die Chefarztposition übernimmt, setzen wir die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fort. Zugleich danken wir Dr. Armin Leitenberger, der sich nach knapp 20 Jahren an der Spitze der Urologie in den Ruhestand verabschiedet, sehr herzlich für sein langjähriges und außerordentlich engagiertes Wirken für das Klinikum Wolfsburg.“ Klinikumsdirektor André Koch ergänzt: „Auch mein besonderer Dank gilt unserem bisherigen Chefarzt Herrn Dr. Leiterberger, der sich mit großem Engagement in die Nachfolgeregelung eingebracht und so entscheidend zu diesem erfolgreichen Wechsel beigetragen hat. Mit Herrn Prof. Fuller haben wir einen Experten gefunden, der mit seinem Know-how für uns von besonderer Bedeutung ist, sodass wir im Klinikum auch in diesem medizinischen Bereich zukunftssicher aufgestellt sind.“ (ms)
Mehr erfahren zu: "Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland" Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Studie sieht zusätzliches Potenzial für Deutschland Derzeit ist die Organspende nach dem irreversiblen Hirnfunktionsausfall die einzige rechtlich zulässige Form der Spende. Die Einführung der Organspende auch nach Herz-Kreislauf-Stillstand könnte Wartezeiten verkürzen und Transplantationszahlen steigern. Das zeigen […]
Mehr erfahren zu: "Estradiol-Pflaster gleichwertig zu LHRH-Agonisten bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs" Weiterlesen nach Anmeldung Estradiol-Pflaster gleichwertig zu LHRH-Agonisten bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs Zur Androgenentzugstherapie bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs hat sich die transdermale Verabreichung von Estradiol gegenüber LHRH-Agonisten als nicht unterlegen erwiesen. Dies gilt sowohl für die Überlebensergebnisse als auch für die Testosteronsenkung. […]
Mehr erfahren zu: "„Politischer Verrat an der Grundversorgung“" „Politischer Verrat an der Grundversorgung“ Der Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einsparung bei den GKV-Finanzen liegt vor. Der Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) reagiert mit einer erneuten Aussendung an die Presse und wird noch schärfer […]