Neue Wege in der Allgemeinmedizin: DEGAM-Jahreskongress im September11. Juni 2024 © Boris Stroujko – stock.adobe.com (Symbolbild) Ende September 2024 lädt die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin am Uniklinikum Würzburg zu ihrem wissenschaftlich-praktischen Jahreskongress ein. In diesem Jahr wird es schwerpunktmäßig um die Frage gehen, wie der ärztliche Nachwuchs für die allgemeinmedizinische Praxis, Lehre und Forschung begeistert werden kann. Vom 26.–28. September 2024 veranstaltet die DEGAM den 58. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin am Uniklinikum Würzburg. In rund 350 Kongressbeiträgen wird es darum gehen, die Verbindung von Wissenschaft und (hausärztlicher) Praxis live und direkt erlebbar zu machen. Einen Rekord hat der Kongress bereits im Vorfeld aufgestellt: Rund 400 Abstracts wurden eingereicht – und damit so viele wie noch nie bei einem DEGAM-Kongress. „Der DEGAM-Jahreskongress steht für die enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis in der Allgemeinmedizin. Aus Wissenschaft, Leitlinienarbeit, Praxis und Fortbildung stellen wir jährlich ein allgemeinmedizinisches Best-of zusammen“, erläutert Prof. Martin Scherer, Präsident der DEGAM. „Ob erfahrene Hausärztin, junger Arzt in Weiterbildung, ob Wissenschaftlerin, ob noch im Studium oder als Medizinische Fachangestellte tätig – alle Berufsgruppen, die in der Allgemeinmedizin tätig sind, finden beim DEGAM-Kongress an sie adressierte Inhalte.“ Das Thema des diesjährigen Kongresses lautet: „Neue Wege in die Allgemeinmedizin. Nachwuchs für Versorgung und Forschung begeistern.“ „Ohne gut ausgebildeten Nachwuchs gibt es mittel- und langfristig keine qualitativ hochwertige hausärztliche Versorgung – dasselbe gilt für die allgemeinmedizinische Forschung und die Lehre. Hier müssen wir investieren und sicherlich auch neue Wege gehen“, betont Prof. Ildikó Gágyor, die zusammen mit Prof. Anne Simmenroth als Kongresspräsidentin fungiert und auch gemeinsam das Institut für Allgemeinmedizin in Würzburg leitet. „Gemeinsam mit allen Teilnehmenden möchten wir diskutieren, was wir brauchen (und wie wir es umsetzen), um junge Menschen verstärkt für das Fach Allgemeinmedizin zu begeistern. Außerdem werden wir neue Forschungsergebnisse vorstellen und an der Frage arbeiten, wie die Forschung im hausärztlichen Setting gestärkt werden kann“, fasst Simmenroth wichtige Schwerpunkte für den Kongress zusammen. Der generationenübergreifende Austausch wird einer der Schwerpunkte des Kongresses in Würzburg sein: „Wir brauchen alle Generationen – die jungen Leute, die in die hausärztliche Praxis einsteigen möchten, aber auch genauso die erfahrenen und niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung in Blockpraktika, Famulaturen und in der fachärztlichen Weiterbildung weitergeben“, macht Gágyor deutlich. „Wir freuen uns, wenn sich die verschiedenen Generationen beim Kongress begegnen und austauschen.“ Darüber hinaus erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein breit gefächertes Programm – von Klimafragen in der Hausarztpraxis über Digitalisierung und E-Health bis hin zu Präventionskonzepten und aktuellen Forschungsprojekten. Auch die Formate werden abwechslungsreich sein: Es wird eine Podiumsdiskussion geben, außerdem zahlreiche Plenar-, Poster- und Kurz-Vorträge sowie Symposien, Workshops, Arbeits- und Fachgruppentreffen und einen Science Slam. Alle Infos zum Kongress gibt es online: https://degam-kongress.de/2024/ Quelle: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V., 07.06.2024
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