BVMed-Jahresbericht: Die mittelständisch geprägte MedTech-Branche besser unterstützen11. April 2022 Cover BVMed-Jahresbericht (Ausschnitt). Abbildung: © BVMed Die MedTech-Branche muss sich den vielfältigen Herausforderungen der Zukunft stellen. Darunter der digitale Wandel, die Transformation der Industrie zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz, die EU-Medizinprodukte-Verordnung, sowie steigende Rohstoff-, Fracht- und Energiepreise. In seinem neuen Jahresbericht fordert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) nun eine bessere Unterstützung für die mittelständisch geprägte Branche. „Deutschland braucht eine forschungsstarke, leistungsfähige, wirtschaftlich gesunde und international wettbewerbsfähige MedTech-Branche“ beschreiben Dr. Meinrad Lugan, BVMed Vorstandsvorsitzender, sowie Dr. Marc-Pierre Möll, BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zeigt gute Ansätze zur Stärkung der MedTech-Branche. „Wir blicken daher mit Zuversicht in die Zukunft und setzen uns weiterhin dafür ein, die Gesundheitsversorgung mit modernen Medizintechnologien sicherzustellen und den MedTech-Standort Deutschland zu stärken.“ Für die bessere Unterstützung der mittelständisch geprägten Branche „ist eine enge Zusammenarbeit von Politik und allen Beteiligten im Gesundheitssystem notwendig. Hier steht der BVMed gerne als Partner bereit“, heißt es im Jahresbericht.Der BVMed-Jahresbericht 2021/2022 beleuchtet die aktuellen gesundheitspolitischen Themen der MedTech-Branche, sowohl branchenübergreifend als auch fachspezifisch. Unter anderem betrifft das die Stärkung des Standorts Deutschland, die Bewältigung der Pandemie, die Entwicklung von Lösungen für die EU-Medizinprodukte-Verordnung, die Verbesserung des Datenzugangs für Forschung und Entwicklung ,der Anspruch zum nachhaltigen Handeln, die nötigen Krankenhausreformen sowie die Stärkung ambulanter Strukturen.Zusätzlich werden die wichtigsten Branchen-Kennzahlen dargestellt, denn „die MedTech-Branche leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag für eine effiziente Gesundheitsversorgung, sie ist vielmehr ein bedeutender Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor“, wird im BVMed-Jahresbericht erläutert. Der Bericht beschreibt die Branche als: „besonders vielfältig“, denn es gibt über 450.000 verschiedene Medizinprodukte-Arten.„ein wichtiger Jobmotor“, aufgrund der über 235.000 Beschäftigten in der MedTech-Branche.„ein bedeutender Wirtschaftsfaktor“, wegen des Umsatzes von über 34 Milliarden Euro und der 15,5 Milliarden Euro Wertschöpfung.„sehr erfolgreich auf dem MedTech-Weltmarkt“, mit 65 Prozent Exportquote.„stark mittelständisch geprägt“, denn 93 Prozent der Branche machen kleine und mittelständische Unternehmen aus. „ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts“, immerhin investiert die Branche im Schnitt 9 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
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