Neuer Chefarzt will Uro-Onkologisches Zentrum im Fichtelgebirge etablieren8. Januar 2024 Alexander Kugler, Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum Fichtelgebirge und Vorstand Alexander Meyer. Foto: Klinikum Fichtelgebirge Dr. Alexander Kugler will als Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum Fichtelgebirge das dortige Prostatazentrum erweitern und die Vernetzung in der Region ausbauen. Seit Anfang November 2023 ist der vorherige Leitende Oberarzt Chefarzt der Klinik für Urologie. “Über die Jahre habe ich hier immer die Menschen und den Umgang miteinander geschätzt. Hier wird wirklich noch Medizin von Mensch zu Mensch gemacht”, sagt Kugler über die Klinik.” Seine berufliche Laufbahn begann mit dem Abitur am Bodensee, gefolgt von einem Studium in Ulm und Heidelberg. Über einen Zeitraum von zehn Jahren widmete er sich an der Universitätsklinik in Göttingen seiner Facharztausbildung, bevor er für ein Jahr am National Cancer Institute (NCI) in Bethesda, MD, USA, tätig war. Seit mehr als zwei Jahrzehnten habe der vorherige maßgeblich zur Entwicklung der Urologie am Klinikum Fichtelgebirge beigetragen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Klinikums. Unter seiner Leitung wurden Therapieverfahren wie Laser-Behandlungen an der Prostata, die MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie der Prostata, die Laparaskopie im dreidimensionalen OP-Verfahren sowie das Aquabeam-Therapieverfahren für die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung etabliert. Seit Jahren verfügt Kugler zudem über die KV-Zulassung für medikamentöse Tumortherapie, was es ermöglicht, Krebspatienten vor Ort zu behandeln und ihnen lange Anfahrtswege zu ersparen. Täglich werden nach Angaben der Klinik etwa fünf Patienten mit dieser speziellen Therapieform versorgt. Ehrgeizige Ziele Mit seinem Amtsantritt als Chefarzt der Urologie verfolgt er ehrgeizige Ziele: Die Erweiterung des Prostatazentrums zum Uro-Onkologischen Zentrum (Niere/Blase/Prostata) mit Zertifizierung bereits im Jahr 2024 steht an erster Stelle. Dadurch soll die hohe Anzahl an komplexen tumorchirurgischen Eingriffen und medikamentösen Therapiekonzepten beibehalten werden. Die Zukunft sieht außerdem klinische Studien vor, um den Patienten Zugang zu neuen Verfahren zu ermöglichen. Außerdem steht die Vernetzung ganz oben auf der Prioritätenliste: “Mit einem weiteren Ausbau des Zusammenspiels mit den niedergelassenen Kollegen und regionalen Kooperationspartnern können wir den Menschen in der Region eine heimatnahe Versorgung auf hohem Niveau anbieten.“ (Klinikum Fichtelgebirge / ms)
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