Neues Lungenzentrum: Charité und Evangelische Lungenklinik bündeln Kompetenzen

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, und Cathleen Biesen, Geschäftsführerin der Evangelischen Lungenklinik. (Foto: © Johannesstift Diakonie)

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Evangelische Lungenklinik gründen zum 1. September das Deutsche Lungenzentrum Charité-ELK (DLZC-ELK).

Das DLZC-ELK ermöglicht laut den beteiligten Kliniken „eine Kombination aus Forschung, klinischer Exzellenz und interdisziplinärer Expertise“. Das neue Zentrum will „international führende Kompetenzen in allen Bereichen der Lungenerkrankungen“ vereinen – von thorakaler Onkologie und Palliativmedizin über Thoraxchirurgie bis hin zur pneumologischen Intensiv- und Beatmungsmedizin einschließlich der Beatmungsentwöhnung, Frührehabilitation und Schlafmedizin.

Den Patienten will das DLZC-ELK standardisierte Behandlungspfade, gemeinsame multidisziplinäre Fallkonferenzen sowie eng abgestimmte Prozesse bieten, die für eine nahtlose Versorgung über alle Standorte hinweg sorgen.

Impulse in Forschung und Lehre

Auch in Forschung und Lehre möchte das DLZC-ELK neue Impulse setzen: Mit gemeinsamen Studien, innovativen Therapieansätzen sowie standortübergreifenden Aus- und Weiterbildungskonzepte will man die internationale Sichtbarkeit stärken. Gesteuert wird der Verbund durch ein gemeinsames Management bei organisatorischer Eigenständigkeit beider Partner.

„Mit dem Deutschen Lungenzentrum Charité-ELK bündeln wir universitäre Spitzenmedizin und spezialisierte Versorgung auf höchstem Niveau“, erklärt Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité. „Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das eine individuellere, schnellere und wissenschaftlich fundierte Behandlung – insbesondere bei seltenen und komplexen Erkrankungen.“

Cathleen Biesen, Geschäftsführerin der Evangelischen Lungenklinik, ergänzt: „Gemeinsam schaffen wir einen der führenden Verbünde für Lungenmedizin in Europa. Für die Menschen in Deutschland entstehen dadurch deutlich besser koordinierte und hochspezialisierte Versorgungsstrukturen.“