Newcastle-Krankheit im Landkreis Oder-Spree festgestellt

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Die Newcastle-Krankheit ist eine Krankheit, die ganze Geflügelbestände dahinraffen kann. Zuletzt wurden immer wieder Fälle bekannt. Nun ist ein Legehennenbestand mit etwa 73.000 Tieren betroffen.

Die für Vögel hoch ansteckende Newcastle-Krankheit ist in einem weiteren Geflügelbestand in Brandenburg ausgebrochen.

Betroffen ist ein Legehennenbestand mit etwa 73.000 Tieren im Landkreis Oder-Spree, wie die Pressestelle des Landkreises mitteilte.

Am Wochenende sei wegen sinkender Legeleistung und erhöhter Verluste der Verdacht auf einen Ausbruch der Krankheit aufgekommen.

Tierseuchenallgemeinverfügung in Restriktionszonen in Kraft

Ein daraufhin durchgeführter Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts habe den Ausbruch der Krankheit am Montag bestätigt. In Brandenburg wurde die Newcastle-Krankheit in den vergangenen Wochen bereits in anderen Landkreisen nachgewiesen. 

Entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen seien eingeleitet und dem Halter der Tiere eine Tierseuchenverfügung übergeben worden, hieß es vom Landkreis. Zusätzlich sei eine Tierseuchenallgemeinverfügung für alle Geflügelhalter in den Restriktionszonen in Kraft gesetzt worden.

Krankheit ist für Menschen weitgehend ungefährlich

Für Menschen ist die Newcastle-Krankheit, die wegen ähnlicher Symptome wie bei der Vogelgrippe bzw. Geflügelpest, auch als „atypische Geflügelpest“ bezeichnet wird, in der Regel ungefährlich. Bei sehr engem Kontakt mit erkrankten Tieren kann es zu Bindehautentzündungen kommen. Fast alle Vogelarten können sich infizieren. In Deutschland wird das Virus vor allem bei wildlebenden Tauben nachgewiesen.

Informationen des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI), inklusive FAQ

Newcastle-Krankheit (ND) | Friedrich-Loeffler-Institut

Auch hatte das FLI eine erhöhte Gefährdungslage für Geflügel- und Vogelhaltungen herausgebracht

FLI: erhöhte Gefährdungslage für Geflügel- und Vogelhaltungen – Biermann Medizin