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Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,
eine Schizophrenie wirkt sich bei den Betroffenen ganz individuell aus. Bei manchen Patienten stehen vor allem Wahrnehmungsstörungen im Vordergrund, bei anderen dominieren eher kognitive Beeinträchtigungen. Um den unterschiedlichen Ausprägungen der Erkrankung in der Therapie gerecht zu werden, wäre ein präzisionsmedizinischer Ansatz notwendig. Ein Schritt in diese Richtung ist nun einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung Schweizer Wissenschaftler gelungen: Sie fanden in den Bildgebungsdaten von mehr als 6000 Personen mit Schizophrenie nicht nur variable Gehirnstrukturen, die möglicherweise die Symptomunterschiede zwischen Patienten widerspiegeln, sondern auch eine einheitliche Faltung in Gehirnbereichen, die Denk- und Fühlprozesse verarbeiten. Dies deutet auf ein entwicklungsbiologisches Merkmal hin, das Schizophreniepatienten teilen, und erweitert das Verständnis der neurobiologischen Grundlagen der Erkrankung.
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