Ausgabe 10/2025

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Mittwoch, 05. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

eine Schizophrenie wirkt sich bei den Betroffenen ganz individuell aus. Bei manchen Patienten stehen vor allem Wahrnehmungsstörungen im Vordergrund, bei anderen dominieren eher kognitive Beeinträchtigungen. Um den unterschiedlichen Ausprägungen der Erkrankung in der Therapie gerecht zu werden, wäre ein präzisionsmedizinischer Ansatz notwendig. Ein Schritt in diese Richtung ist nun einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung Schweizer Wissenschaftler gelungen: Sie fanden in den Bildgebungsdaten von mehr als 6000 Personen mit Schizophrenie nicht nur variable Gehirnstrukturen, die möglicherweise die Symptomunterschiede zwischen Patienten widerspiegeln, sondern auch eine einheitliche Faltung in Gehirnbereichen, die Denk- und Fühlprozesse verarbeiten. Dies deutet auf ein entwicklungsbiologisches Merkmal hin, das Schizophreniepatienten teilen, und erweitert das Verständnis der neurobiologischen Grundlagen der Erkrankung.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Schizophrenie zeigt sich in der Hirnstruktur

Schizophrenie zeigt sich in der Hirnstruktur

Die Symptome der Schizophrenie variieren stark von Mensch zu Mensch. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sich diese Unterschiede in der Hirnstruktur widerspiegeln.

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Vitamin D bei Depressionen? Leitlinie rät von Supplementen ab

Für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zur Prävention oder Behandlung von Depressionen gibt es keine ausreichende Evidenz. So sind beispielsweise die Daten zur Vitamin-D-Supplementation bei bereits bestehender Depression sehr heterogen.
Die S3-Leitlinie „Unipolare Depression“ rät daher davon ab, Patientinnen und Patienten Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen, wenn kein Nährstoffmangel vorliegt.

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Neue Methode ermöglicht personalisierte Präzisionschirurgie bei Hirntumoren

Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik (MPIMG), Berlin, haben eine Methode entwickelt, die es ermöglicht, Hirntumore während einer Operation in Echtzeit molekulargenetisch zu klassifizieren.

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AQUIPTA® zur Migräneprophylaxe jetzt verfügbar

AQUIPTA® (Atogepant) ist seit März 2025 als erster & einziger oraler CGRP-Rezeptorantagonist zur Migräneprophylaxe bei Erwachsenen mit mind. 4 Migränetagen/Monat auf dem dt. Markt verfügbar. AQUIPTA® bietet eine schnelle Wirksamkeit sowie eine langanhaltende Migräneprophylaxe & führt zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität. Es ist voll verordnungs- & erstattungsfähig.

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OSA erhöht das Parkinson-Risiko, das aber durch frühen CPAP-Einsatz gesenkt werden kann

OSA erhöht das Parkinson-Risiko, das aber durch frühen CPAP-Einsatz gesenkt werden kann

Dass Menschen, die an Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) leiden, ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen besitzen, ist bekannt. Doch wie steht es mit dem Parkinson-Risiko und welche Rolle spielt die Behandlung dabei?

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Studie identifiziert Astrozyten mit regenerativem Potenzial

Ein Forschungsteam von Helmholtz Munich und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat verschiedene Subtypen von Astrozyten in der weißen Substanz (WM) identifiziert – darunter eine besondere Zellart mit der Fähigkeit zur Vermehrung, die möglicherweise zur Regeneration des Gehirns beitragen kann.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Geschlechtsspezifische Unterschiede im Tau-PET-Längsschnitt bei präklinischer Alzheimer-Krankheit – Eine Meta-Analyse.
JAMA Neurology, 03.03.205

Embolisation der mittleren Meningealarterie bei chronischem Subduralhämatom.
N Engl J Med 2025;392:855–858.

Unterscheidung zwischen idiopathischer Parkinson-Krankheit und Multipler Systematrophie vom Parkinson-Typ anhand von MRT-gestützter Radiomik des Gehirns: Eine multizentrische Studie.
Ther Adv Neurol Dis, 26.02.2025

Wirksamkeit von Clozapin im Vergleich zu Antipsychotika der zweiten Generation bei Patienten mit behandlungsresistenter Schizophrenie: Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse der Daten einzelner Patienten.
Lancet Psychiatry, 26.02.2025

 
 
 
Schlüsselprotein zum Verständnis und Behandlung von Alzheimer identifiziert

Schlüsselprotein zum Verständnis und Behandlung von Alzheimer identifiziert

Kölner Wissenschaftler haben eine spezielle Form des Tau-Proteins identifiziert, die für die Vermittlung der Toxizität der schädlichen Proteinklumpen in menschlichen Neuronen verantwortlich ist und somit ein neues Ziel für künftige Behandlungen darstellt.

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KURZMELDUNGEN:

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat erneut die Zulassung des Antikörpers Lecanemab zur Behandlung von leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter Demenz in einem frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit empfohlen.
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Angesichts der Fortschritte bei den präventiven Therapien fordert die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) neue Standards für die Migräneprävention.
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TERMINE:

Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
12. – 14. März 2025
Berlin

27. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke
19. – 21. März 2025
Gießen

13. Dreiländertagung 2025
26. – 29. März 2025
Salzburg, Österreich

 
 

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