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Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,
das Tückische an der Multiplen Sklerose (MS) ist, dass die Erkrankung auch bei klinisch stabilen Patienten weiter voranschreiten kann. Dann bilden sich neue, klinisch stumme Läsionen im Gehirn, die nur in der Magnetresonanztomographie nachzuweisen sind. Behandler standen dann bislang vor der Frage, ob und wie viele dieser neuen Entzündungsherde im Gehirn eine Therapieeskalation notwendig machen und auch rechtfertigen. Hier gibt nun eine neue Studie Hilfestellung. Denn wie die Forschenden aus Innsbruck, Wien und Bern herausgefunden haben, profitieren Patienten mit schubförmiger MS, die unter einer gering- bis moderat-effektiven Immuntherapie mindestens zwei neue entzündliche MRT-Läsionen innerhalb eines Jahres entwickeln, auch bei klinischer Stabilität von einem Wechsel auf eine hoch-effektive Immuntherapie.
Die detaillierten Ergebnisse der Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
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