Ausgabe 32/2025

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Mittwoch, 06. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die ketogene Diät wird zunehmend als therapeutische Maßnahme bei verschiedenen Erkrankungen wie Epilepsie, Diabetes und sogar neurologischen Störungen eingesetzt. Was als nebenwirkungsarme Alternative zu gängigen Medikamenten für sensible Lebensphasen wie beispielsweise die Schwangerschaft gelten könnte, hat offenbar gerade in dieser Zeit jedoch deutliche Auswirkungen auf den Nachwuchs. Dies legen zumindest die Ergebnisse eines österreichisch-französischen Forscherteams nahe, das Untersuchungen an Mäusen durchgeführt hat.
Das Team hatte festgestellt, dass selbst eine kurze, nur zehntägige Umstellung auf eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährung während der späten Embryonalentwicklung langfristige Effekte auf die Nachkommen haben kann. So war die Wurfgröße beispielsweise kleiner, weibliche Nachkommen hatten zudem ein geringeres Geburtsgewicht und reagierten insgesamt empfindlicher auf die Ernährungsumstellung der Mutter. Männliche Nachkommen profitierten hingegen zunächst davon, hatten im Alter allerdings eine kürzere Lebensspanne.
Noch sind die Mechanismen hinter den beobachteten Effekten nicht verstanden, und auch, ob sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, ist unklar. Eines zeigen sie aber wieder einmal: In so komplexen Systemen wie sie Säugetiere darstellen, hat jeder Eingriff vielschichtige Auswirkungen.
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Auswirkungen einer ketogenen Diät während der Gravidität bei Mäusen

Auswirkungen einer ketogenen Diät während der Gravidität bei Mäusen

Selbst eine kurze, zehntägige Umstellung auf eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährung während der späten Embryonalentwicklung kann geschlechtsspezifische und langfristige Effekte auf die Nachkommen haben. Das zeigt eine aktuelle Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien in Kooperation mit der Université Paris Cité in Frankreich an Mäusen.

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ALFie: Alzheimer-Frühdiagnostik in die Praxis überführen

Einen leitliniengerechten Versorgungspfad entwickeln, um die Diagnose und Versorgung von Menschen in einem frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit sektorenübergreifend zu verbessern. Das ist das Ziel des Kölner ALFie-Projekts. Welche Zwischenergebnisse können die Initiatoren ein Jahr nach Projektstart vorweisen und welche Implikationen ergeben sich daraus für den Praxisalltag deutschlandweit?

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Einschränkungen der kognitiven Funktion durch Gabapentin

Einer aktuellen Kohortenstudie zufolge könnte die längerfristige Einnahme von Gabapentin zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen mit Beeinträchtigungen der Kognition und einem erhöhten Demenzrisiko einhergehen. Die Autoren raten daher zur engmaschigen Kontrolle.

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Migräneprophylaxe bei Frau und Mann: ähnlich gut wirksam

Migräne ist vielfältig in ihrer Erscheinung sowie Ausprägung der Begleitsymptome1– und zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede, die sowohl klinisch als auch therapeutisch relevant sind2. Die gute Nachricht: Die Wirksamkeit von Migräneprophylaktika wird dadurch nicht beeinflusst3. Studien zeigen, dass CGRP-Antikörper wie Eptinezumab (Vyepti®) bei Frauen und Männern vergleichbar wirksam sind4.

Fachinformation | Referenzen

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Künstliche Intelligenz verbessert Diagnose chronischer Rückenschmerzen

Künstliche Intelligenz verbessert Diagnose chronischer Rückenschmerzen

Multimodale Datenanalysen sorgen für eine gezieltere und objektivere Diagnostik bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Allgemeine vs. nichtallgemeine Anästhesie bei endovaskulärer Thrombektomie bei Patienten mit großen Schlaganfällen: Eine im Voraus festgelegte Sekundäranalyse der SELECT2-Studie.
Neurology 2025;105(2):e213819.

Neuropsychiatrische Störungen bei Parkinson.
Ther Adv Neurol Dis, 28.07.2025

Clozapin-Einnahme und Infektionsrisiko bei Patienten mit Schizophrenie in Hongkong: Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie.
The Lancet Psychiatry, 28.07.2025

Inzidenz, Assoziationen und Mechanismen einer ungeklärten frühen neurologischen Verschlechterung nach Thrombektomie bei Schlaganfallpatienten.
Neurology, 30.07.2025

 
 

Neue ESO/EANS-Leitlinie zum Management der intrazerebralen Blutung (ICB)

Rund 3,4 Millionen Menschen weltweit sind jährlich von einer intrazerebralen Blutung (ICB) betroffen, die Mortalitätsrate ist hoch. Auf dem ESOC in Helsinki wurden nun die neuen ESO/EANS-Leitlinien zum Management der ICB vorgestellt.

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Depressionen bei Diabetes: Biomarker könnten Therapieerfolg bestimmen

Depressionen bei Diabetes: Biomarker könnten Therapieerfolg bestimmen

In einer aktuellen Studie wurde gezeigt, dass Biomarker für chronische Entzündungswerte den Therapieerfolg von depressiven Symptomen beeinflussen – jedoch bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes auf sehr unterschiedliche Weise.

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KURZMELDUNGEN:

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat eine Genehmigung für den Einsatz von Psilocybin bei therapieresistenten Depressionen im Rahmen eines Arzneimittel-Härtefallprogramms erhalten.
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Die Neurologische Klinik am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil ist von der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG) als „Integriertes Myasthenie-Zentrum“ zertifiziert worden.
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TERMINE:

9th International Congress on Neuropathic Pain
4. – 6. September 2025
Berlin

Deutscher Schlaganfallkongress 2025
4. – 6. September 2025
Berlin

37. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
18. – 20. September 2025
Weimar

11. Stuttgarter Symposium der AMSEL
20. September 2025
Stuttgart / online

 
 

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