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Liebe Leserinnen und Leser,
eine neue Woche, ein neuer spannender Bluttest: Diesmal geht es um Parkinson-Biomarker im Blut, die Hinweise auf die Krankheit liefern, noch bevor es im Gehirn zu größeren Schäden kommt. Erste Tests zeigen vielversprechende Ergebnisse und eröffnen neue Chancen für die Früherkennung.
Ebenfalls interessant ist ein neuer Risikorechner, der auf der Internationalen Schlaganfallkonferenz der American Stroke Association vergangene Woche vorgestellt wurde. Er kann das Zehn-Jahres-Risiko, nach einem Schlaganfall an Demenz zu erkranken, anhand verschiedener Faktoren wie Alter, Diabetesstatus, Depression, funktionelle Einschränkungen und Geschlecht berechnen. Genaueres hierzu lesen Sie in dieser Ausgabe unseres Newsletters.
Doch nicht immer braucht es bahnbrechende Entdeckungen, um Patienten zu helfen. Manchmal sind es auch die kleinen, leisen Impulse, die den Unterschied machen. Eine Langzeitstudie der Universität Wien hat gezeigt, dass Menschen mit Depressionen davon profitieren, wenn ihre eigenen Stärken betont werden. Binnen zwei Wochen erzielten fast die Hälfte der Teilnehmenden dadurch mehr Fortschritt bei einem selbst gewählten Ziel.
Auch Bewegung ist eine einfache Möglichkeit, die psychische Gesundheit zu stärken. Forschende aus Brasilien haben kürzlich herausgefunden, dass kurzes, intensives Intervalltraining Panikattacken wirksamer reduziert als die bisherige Standardtherapie der interozeptiven Exposition. Kostengünstig und zugänglich für die breite Masse – genau solche Methoden wünschen wir uns doch für die Praxis.
Ich hoffe, Sie können einige dieser Impulse direkt in Ihrem klinischen Alltag anwenden!
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